PowerBärs mit tollen Ergebnissen beim Challenge Roth – Damenstaffel mit PowerBärinnen auf dem Siegerpodest

Es kann wohl nicht ausschließlich an den genialen Wettkampfbedingungen am Sonntag gelegen haben, dass einige Starter der Rednitzhembacher PowerBärs grandiose Ergebnisse auf das Parkett legten. Beim wiederum schlagzeilenträchtigen Rennen über die Triathlon-Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) wuchsen zumindest 3 der gestarteten Vereinsmitglieder förmlich über sich hinaus.

So schafften die beiden Jüngsten des Ausdauersportvereins, Philip Pasch und Andreas Kraus mit ihren Platzierungen 95 und 117 im gesamten Männerfeld von über 2.400 Finishern wahrhaft bewundernswerte Leistungen.

Philip Pasch, der seinen 1. Langdistanz Triathlon absolvierte, konnte seine geplante Endzeit von 10 Stunden gewaltig unterbieten. Mit 9:25:29 Stunden wurde er nicht nur 7. in seiner Altersklasse M25 sondern zudem der zweitschnellste Landkreisstarter (hinter Ali Schrüfer). Nach mäßigem Auftakt beim Schwimmen (1:09 Std.) kam er auf dem Rad trotz verlorener Verpflegung so richtig ins Rollen (4:57 Std.) und beendete den Arbeitstag mit einem fantastischen 3:14 Std. Marathon.

Unser Klasse-Schwimmer Andreas Kraus konnte zwar seine Sollzeit von 9:15 nicht ganz knacken, trotzdem kann er auf seinen 117. Platz mit einer Endzeit von 9:31:32 Std. stolz sein.
Mit der gewohnt starken Vorstellung im Kanal (49 Minuten) und auf dem Bike (4:57 Std.) lief zunächst alles nach Plan. Magenprobleme beim Laufen verhinderten dann jedoch eine noch schnellere Zeit. Mit seinem 3:39 Std. Marathon verpasste er die geplanten 3:25 ja nur um ein paar Minuten.

Dauerbrenner Klaus Rauschmeier feierte nach einigen Jahren Pause ein beeindruckendes Comeback. Bei seinem 13. Lang-Triathlon in Roth legte er wieder einmal einen tollen Wettkampf hin. Wenn es auch nicht ganz zu einer 9-Stunden Zeit reichte, waren seine 10:02:05 Std. und Platz 300 aller Ehren wert.

Auf Platz 914 erreichte (mit fast einstündiger Verspätung gegenüber seinem Plan) Karlheinz Renner den Zielbogen. Über seine Zeit von 10:56:33 Std. sollte er bei seinem ersten Langdistanz Triathlon nicht allzu lange nachdenken – da bleibt zumindest noch einiges an Luft nach oben.
Der Vereinsoldie Heiner Uhlmann strahlte über sämtliche Backen, als er ins Zielstadion einbog. Nach einem soliden Wettkampf freute er sich über Platz 1072 (11:12:40 Std.), nicht ganz zu erwarten nach längeren muskulären Beschwerden.
Als 1.500. Mann kam nach einem sehr ausgeglichenen Wettkampf Norbert Zimmermann (11:50:43 Std.) über den Zielstrich. Er schaffte damit seine Zielvorgabe (unter 12 Std.).

Die einige startende Amazone der PowerBärs (Gabriele Schaller musste leider verletzungsbedingt den Start an ihrem 54. Geburtstag absagen), Beate-Monika Wiemann, kam ebenfalls mit einer konstant guten Leistung durch alle 3 Disziplinen. Nach 12:39:29 Std. war auf Platz 269 des Damenfeldes auch für sie Feierabend.
Ganz kurz dahinter, nämlich mit 12:40:27 Std. kam auch schon der erfahrenste Langdistanzler des Vereins in Roth, Richard Greil, als Gesamt-1891. ins Ziel. Nix war’s bei seinem 19. Start mit einer Zeit unter 12 Stunden.
Nur um eine gute Viertelstunde segelte Alfred Kraus an seiner geplanten Zeit (12:30 Std.) vorbei. Trotzdem reichte es für ihn zu einer neuen persönlichen Bestzeit mit 12:47:12 Std. (Platz 1935).
M60-Starter Peter Schauer wollte heuer die Rennstrecke mal wieder gar nicht verlassen. Mit seiner Zeit von 13:38:02 Stunden (Platz 2203) weiß er besser als viele andere was es mit dem „längsten Tag des Jahres“ auf sich hat.

Die PowerBärs – Mitglieder Lena Rock (Schwimmen in 57:52 Minuten) und Dagmar Matthes (Radfahren in 5:09 Std.), unterstützt von der Marathonläuferin Simone Stromberger (3:18 Std.) holten sich die Silbermedaille in der Staffelwertung der Frauen.

Auch am Freitag waren schon einige PowerBärs aktiv. Beim Challenge for all starteten Joachim Suljewic und Michael Sanftleben in der Sprintstaffel (Kristin Röck musste die verletzte Lucy Suljewic beim Schwimmen vertreten). Für die 550 Meter lange Schwimmstrecke im Becken des Freizeitbades Roth benötige Kristin 9 Minuten und 52 Sekunden. Anschließend hetzte sich Joe Suljewic in knapp über 36 Minuten über die 20 km lange Radstrecke. Michael Sanftleben flitzte dann in 18:26 Minuten über die 5 km Laufstrecke. Insgesamt erreichte die Sprintgemeinschaft mit ihrer Endzeit von 1:04:57 Std. den 6. Platz im Feld von 36 teilnehmenden Staffeln.

2016-JuniorChallenge

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11 PowerBärs als Einzelstarter beim diesjährigen Challenge Roth

Am 17. Juli stürzt sich ein 11-köpfiges Aufgebot der Rednitzhembacher PowerBärs ins Kanalwasser, um das Rennen über die Triathlon-Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) zu beginnen.

Erstmals seit vielen Jahren gehen für den Verein wieder 2 weibliche Starterinnen ins Rennen. Gabriele Schaller (Start-Nr. 911) aus Oberreichenbach greift in ihrem 20. Wettkampfjahr ihren 9. Langdistanzwettkampf in Roth an. Da sie wegen einer hartnäckigen Grippe im Frühjahr nicht trainieren konnte, erwartet sie keine neue Bestzeit. Außerdem hat sie am Wettkampfsonntag ihren 54. Geburtstag. Diesen Festtag will sie beim schönsten Triathlon der Welt so richtig genießen.

Beate-Monika Wiemann (Start-Nr. 1120) begann mit dem Triathlonsport schon beim Rothsee-Triathlon 2000. Die in der W45 startende Erzieherin kommt vom Schwimmen. Auch Kunstturnen und Skifahren steht in ihrer sportlichen Vita. Das Ziel möchte sie bei ihrem 2. Langdistanzrennen möglichst mit einem Lächeln im Gesicht erreichen.

Mit dem Klasse-Schwimmer Andreas Kraus (Start-Nr. 169) geht die große Nachwuchs-hoffnung der Rednitzhembacher PowerBärs in der M25 an den Start. Der nebenberufliche Schwimmtrainer ist dieses Jahr von gesundheitlichen Problemen verschont geblieben und nicht zuletzt deshalb in bestechender Form. Um bei seinem 6. Start beim Challenge seine geplante Zeit von 9:15 Std. (48min Schwimmen, 4:58 Std. Radfahren, 3:25 Std. Laufen) zu realisieren, sollte er zunächst ganz vorne mit den Profis aus dem Kanal steigen. Bei allem sportlichen Ehrgeiz darf jedoch auch der Spaß mit den Zuschauern nicht zu kurz kommen.

Philip Pasch (Start-Nr. 469), ebenfalls in der M25 am Start, ist der 2. „Jungspund“ des Vereins.
Nachdem der Rechtsreferendar im letzten Jahr schon 2 Kurz- und 2 Mitteldistanztriathlons gemeistert hat (und das mit beachtlichen Platzierungen), wagt er sich gleich heuer an das „große Ding“. Dass er dabei sein Leistungsvermögen recht realistisch einschätzen kann, belegt seine Hoffnung auf eine Finisher-Zeit unter 10 Stunden. Da warten neben jeder Menge Spaß und Freude bestimmt am Ende auch einige Schmerzen auf den begabten und topfitten Athleten.

Karlheinz Renner (Start-Nr. 515) war wie so viele Triathleten früher Fußballer, betreibt jetzt aber schon seit 1995 Ausdauersport, zunächst als Marathonläufer. Der Feinmechaniker begann 2012 seine Triathlonkarriere, wobei er schon zwei bayerische Meistertitel auf der Kurzdistanz (in der M45) und einen dritten Platz bei der Duathlon DM erreichte. Seinen ersten Langdistanzwettkampf geht Renner sehr selbstbewusst an. Wenn sein Plan aufgeht, gleich unter 10 Stunden zu finishen, spielt er auf jeden Fall im Konzert um die Top-Plätze in der M55 mit.

In sehr guter Form präsentierte sich beim Rothsee-Triathlon vor gut 2 Wochen auch wieder Klaus Rauschmeier (Start-Nr. 592), der nach einigen Jahren Pause heuer in der M45 startet. Der Familienvater (mit 2 Kindern) und ehemaliger Sportkletterer betreibt schon seit 1995 Triathlon-Sport, war unter anderem schon 12 mal bei der Rother Langdistanz am Start. Zu geplanten Zeiten und Zielen wollte er sich nicht äußern, aber erfahrungsgemäß hat er immer eine Zeit um die 10 Stunden drauf.

Der erfahrenste Langdistanzler in Roth ist Richard Greil (Start-Nr. 1938), der insgesamt schon zum 18. Mal in den Kanal springt, heuer erstmalig in der M55.
Der Schlossermeister mit eigenem Betrieb betreibt schon seit 1996 Triathlonsport. Nach wie vor sieht er das gesamte Training mehr unter dem Aspekt einer sinnvollen Freizeitgestaltung denn als stressiges Vorbereitungsprogramm. Der Challenge-Tag ist nach seiner Aussage der einzige Tag im Jahr, an dem man weiß, was man macht. Eine 11 sollte bei seiner Endzeit – wie fast immer in den letzten Jahren – auch wieder vorne stehen.

Auch der 63-jährige Büchenbacher Heiner Uhlmann (Start-Nr. 1818) startet heuer wieder bei seinem Lieblingsrennen. Nachdem ihn schon seit vielen Monaten eine hartnäckige Muskelverhärtung am nördlichen Ende seines linken Oberschenkels (Piriformis) behindert, geht es ihm bei seinem insgesamt 18. Langdistanz-Triathlon (15 davon in Roth) diesmal vor allem ums Finishen, weniger um eine geplante Zeit. Dabei sollte er auch wieder etwas Zeit für ein kleines Dankeschön an seine zahlreichen Unterstützer einplanen.

Der ehemalige Rock’n Roll Akrobat und Mannschaftsweltmeister Alfred Kraus (Start-Nr. 2596) geht in der M55 seinen 6. Langdistanz-Triathlon als Einzelstarter an. Nachdem er seit Jahresbeginn von seinem Sohn Andreas trainiert wird, kann er sich über eine deutliche Leistungssteigerung freuen. Bei allen Wettkämpfen, die er 2016 bestritten hat, schaffte er neue Bestzeiten. Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, sollte auch beim Challenge ein persönlicher Rekord (um die 12:30 Std.) im Bereich seiner Möglichkeiten sein, vor allem, wenn er den Marathonlauf ohne Gehpausen zurücklegen kann.

Norbert Zimmermann (Start-Nr. 1413) startet bei seiner 5. Teilnahme am Challenge erstmalig in der M50. Der Maschinenbautechniker kam vom Marathonlaufen 2009 zum Triathlon. Nachdem er bis zum Juni wegen eines Virusinfekts nicht gerade optimal trainieren konnte, steht die Jagd nach einer neuen persönlichen Bestzeit (bisher 11 Std.) weniger im Fokus als das gesunde Finishen. Wenn dabei noch eine Zeit unter 12 Std. herauskommt, wäre er hochzufrieden.
In erster Linie will er den Tag genießen und freut sich dabei auf die vielen bekannten Gesichter im Wettkampf.

In der M60 startet Peter Schauer (Start-Nr. 2597), der bei seinem 4. Langdistanz-Start eine Zeit um die 12 Stunden schaffen will. Der begeisterte Bergfex (Sportklettern, Bergsteigen, Ski alpin und Skating) holte sich 2009 als Helfer an der Schleuse Leerstetten nach eigener Aussage den finalen Appetit auf den “Sprung auf die andere Seite der Absperrung”. Wenn er das Getümmel im Kanal gut überstanden hat, will er die schöne Radstrecke genießen und mit dem Lauf diesen wunderbaren Wettkampf vor der Haustüre abschließen – dabei hätte er absolut nichts gegen einen heißen Wettkampftag.

2016-Challenge

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PowerBärin beim Triathlon in Dinkelsbühl

Beim Citytriathlon in Dinkelsbühl vertrat Christa Ditterich die Farben der Rednitzhembacher PowerBärs. Bei teilweise sonnigen 20 Grad belegte sie im Sprintdistanz-Rennen (0,5-22-5km) den 14. Gesamtplatz und Rang 3 ihrer Altersklasse W50.

2016-Dinkelsbuehl

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PowerBär Michael Sanftleben beim Ironman Austria

PowerBär Michael Sanftleben startete am vergangenen Sonntag beim Ironman Austria in Klagenfurt und erreichte nach 11:34 Stunden zufrieden das Ziel.

Mit 2900 Starterinnen und Startern begann das Schwimmen über 3,8 km im Wörthersee. Die Schwimmzeit im warmen, aber etwas welligen See betrug 1:22 Std.

Beim Radfahren ging es auf einen Rundkurs mit jeweils 90 km und 800 Höhenmetern durch Kärnten, welcher zweimal zu bewältigen war. Während in der ersten Radrunde die Wetterbedingungen noch perfekt waren (23°C und leicht bewölkt), hatten die meisten Teilnehmer in der zweiten Runde mit starkem Regen zu kämpfen. Michael hatte sich seine Kräfte entsprechend eingeteilt und erreichte die Wechselzone nach 7:18 Std.

Den abschließenden Marathon lief er bei Sonnenschein in 4:11 Stunden und erreichte damit einen Gesamtplatz von 1251.

2016-IronmanAustria

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Die Ardèchoise – ein Radfestival in gelb-violett

Eine französische Region im Radfahr-Fieber, so etwas Ähnliches kennt man doch von daheim.

Deshalb fühlten sich die beiden mittelfränkischen Teilnehmer Dagmar Matthes und Heiner Uhlmann auch gleich „sauwohl“ in der Gegend um die Kleinstadt St. Felicien (ca. 150 km südwestlich von Grenoble), wo ab Mittwoch, 15.6. bis Samstag der radfahrerische Ausnahmezustand herrschte.

Über 16.700 Radfahrer lockte dieses 4-Tages-Fest in die Region Ardèche, in der jedes noch so kleine Dorf mit Luftballons, Fähnchen, Flaggen und lackierten Altfahrrädern und Strohpuppen in den Farben des blühenden Ginsters und Lavendels geschmückt wurde.

Am Mittwoch früh starteten die beiden PowerBärs dann bei der Auftakt-Tour namens „Ardèchoise Verte“ über die längste der beschriebenen Strecken (160 km mit 2.700 Höhenmetern), gemeinsam mit gut 2.000 anderen Radenthusiasten. Bei genialem Radwetter (15 Grad beim Start um 7:30 Uhr, bis zu 24 Grad tagsüber) machten sich die  Ardèchoise-Neulinge auf den Weg. Laut Ausschreibung läuft ja an diesem Tag so eine Art RTF – aber ohne Verpflegungsstellen. Deshalb : Stulle, Riegel und Banane samt Kleingeld für die Kaffeepause ins Radtrikot. Auf die Ankündigung „einige lokale Erzeuger bieten Verköstigung an“ wollte man sich nicht verlassen. Was für ein Irrtum, schon im ersten Ort nach 3 km warteten die ersten „Leckerle“. Da radelten wir noch dran vorbei – aber schon in Satillieu, nach immerhin 15 km mussten wir dann (das gebietet ja schließlich der Anstand) schon den ersten Stopp einlegen. Unglaublich, was da in aller Herrgottsfrüh abging. Das kann nur mit der Challenge-Stimmung in Roth verglichen werden. Über 100 Meter Luftballonspalier (lila-gelb natürlich), Girlanden über der Strecke, dann am Sportplatz ein Eventpark mit 10 lokalen Direkt-Vermarktern, die Brötchen mit sehr gutem Ziegenkäse oder Salami, Getränke, Obst, Süßigkeiten, ja sogar Wein anboten. Dazu eine Musiker- und Tanzgruppe, die die Frühradler begrüßte und wieder rausspielte.
Kaum zu glauben, aber so ging es auf der ganzen Runde weiter. In den gut 30 Orten, die man durchquerte, war immer was geboten : Zirkus, Cabaret, Musiker- und Tanzgruppen, Einzelsänger und Chöre, Asterix und seine Gallier, Zigeunerlager mit Wahrsagerinnen, mittelalterliche Gestalten, exotische Radfahrmaschinen, Pastoren und Nonnen – wie im Fasching.
Eigentlich ist uns bis heute nicht klar, ob die Landbevölkerung mehr sich selbst oder die durchfahrenden Radsportler feierte. Vermutlich von beidem etwas, unglaublich stimmungsvoll war das Ganze auf jeden Fall.

Übrigens bot die Radrunde nicht nur kulinarisch-kulturell sondern auch landschaftlich jede Menge Höhepunkte. Sie führte über sehr kleine, verkehrsarme Nebenstraßen, an malerischen Schluchten entlang, auch ein Stück über den Rhone-Radweg. Und die Anstiege zu den Col’s waren immer moderat (meist nur 5-6 % Steigung).
Leider war der Fernblick Richtung Mont Blanc stark bewölkt, der Alpenhauptkamm war auch nur ganz kurz zu sehen.

Fazit dieses ersten Ardèchoise-Tages : Die 160 km sind eine wahre Genuss-Tour, was für den stets hungrigen Mittelfranken nahezu paradiesische Zustände bedeutet.
Bei der Rückkehr zum Campingplatz bedankten sich dann auch Banane, Müsliriegel und Käsestulle für den netten Ausflug – den sie gänzlich unbeschadet überstanden hatten.

Neben den zahlreichen Startern auf den verschiedensten Mehrtagestouren, die der Veranstalter anbietet (4-, 3-, 2-Tagestouren mit Gepäcktransport) versammelte sich dann aber das Gros der Teilnehmer (heuer über 8.500) am Samstag, dem eigentlichen Haupttag in den verschiedenen Startblöcken der Ardèchoise. Auch hier wurden variable Routen (von 85 – 278 km) angeboten, wir hatten uns für die „Standard-Runde“ mit 220 km und 4.300 Höhenmeter entschieden. Gemeinsam in der Gruppe mit Ardèchoise-Legende Robert Marchand (104 Jahre alt) legten wir früh um 7:30 los.
Für diesen Radmarathon wurden die ersten 50 km und die letzten 40 km komplett abgesperrt. Auf der restlichen Strecke herrschte auch überschaubarer Verkehr. Leider spielte das Wetter nur während der ersten 4 und der letzten 3 Stunden mit. Dazwischen schüttete es teilweise wie aus Eimern und kühlte auf 10 Grad ab. Naja, da muss man halt mal durch. An den Verpflegungsstationen wurde dann auch sofort auf Heißgetränke (Kaffee und Tee) umgestellt.
Die Steckenführung war wie schon am Mittwoch atemberaubend schön, die Col’s wiederum moderat, manche schon mal 10-12 km lang, aber nie übermäßig steil.

Fazit : Trotz der Zeitnahmechips, die jedem Starter verpasst werden, steht auch bei der Samstagstour für die meisten Teilnehmer der Event im Vordergrund, nicht so sehr die Bestzeitenjagd (ausgenommen natürlich die Top-Radler, die hier gewinnen wollen).
Sehr zu empfehlen, das Ganze.

2016-Ardechoise

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PowerBärs – Vereinsmeisterschaften beim Rothsee-Triathlon: Christina Müller und Andreas Kraus Vereins-Champions

Beim 28. Rothsee-Triathlon gingen die Rednitzhembacher PowerBärs  auch heuer wieder mit großer Mannschaft ins Rennen über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen. Nach dem kräftigen Unwetter vom Samstagabend herrschten dann am Wettkampfsonntag sehr gute Bedingungen – allerdings machte das Neo-Verbot doch einigen Teilnehmern sehr große Schwierigkeiten.

Absolute Spitzenplätze schafften heuer erneut Vereinsmeisterin Christina Müller, die mit 2:36:11 Std. auf dem 18. Platz im Damenfeld finishte (4. Platz W35) wie auch Herrenchampion Andreas Kraus, der nach einem sehr starken Rennen mit 2:08:53 auf dem 14. Platz der Männerwertung landete (5. Platz M25). Die 2. Amazone des Vereins, Christine Kramer schaffte es auf Platz 130 bei den Damen mit ihrer Endzeit von 3:14:36 Std.

Die übrigen PowerBärs freuten sich über folgende Platzierungen und Zeiten :

Philip Pasch (68., 2:19:32), Klaus Rauschmeier (79., 2:20:12), Rolf Kintscher (162., 2:26:27), Michael Scholz (244., 2:30:45), Michael Ströhlein (283. , 2:32:32), Alex Koller (358., 2:36:08), Jürgen Steinert (382., 2:36:56), Richard Greil (404., 2:38:12), Sebastian Krehn (433., 2:39:47), Herwig Treffehn (493., 2:42:34), Heiner Uhlmann (513., 2:43:52), Tobias Bäumler (627., 2:49:51), Norbert Zimmermann (648., 2:51:15), Alfred Kraus (667., 2:52:18), Peter Schauer (868., 3:09:13).

2016-RothseeTriathlon

Zur gleichen Zeit startete PowerBärin Christa Ditterich beim Chiemsee-Triathlon (1,5-42-10km). Nach dem nächtlichen Unwetter gab es auch dort einen trockenen Wettkampftag, bei dem sie als 5. der W50 mit 3:15:04 Std. ins Ziel kam.

2016-Chiemsee

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PowerBär Andreas Kraus siegt beim Brombachseeschwimmen

Insgesamt 8 Athleten der Rednitzhembacher PowerBärs stürzten sich beim diesjährigen Brombachsee-Schwimmen in die Fluten. Bei leichter Bewölkung und lediglich 20 Grad Lufttemperatur mussten 2 km geschwommen werden.

Mit einem haushohen Sieg (mit über 2 Minuten Vorsprung) brillierte wieder einmal Andreas Kraus das Teilnehmerfeld. Schon nach 25:53 min. war er wieder an Land.
Die einzige startende Amazone des Vereins, Christina Müller kam als 58. (36:01) ins Ziel.
Alexander Koller wurde 18. mit 32:15, Tobias Bäumler belegte Rang 46 mit 34:27, Philip Pasch folgte als 52. nach 34:50, Frank Nobis als 65. mit 36:31, Richard Greil als 71. mit 36:46 und Alfred Kraus hatte die Schwimmstrecke nach 42:53 min. auf Platz 114 zurückgelegt.

2016-Brombachseeschwimmen

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PowerBärs beim Thalmässinger Marktlauf

Mit einer starken 8 köpfigen Gruppe starteten die PowerBärs beim 6. Thalmässinger Marktlauf.

Dabei belegte Christina Müller mit einer Zeit von 22:57min den 3. Gesamtplatz im Frauenfeld des Hobbylaufs über 5km. Michael Sanftleben landete mit einer Zeit von 21:08min auf dem 15. Platz der Männer.

Beim Hauptlauf über 10km konnte Christiane Hümmer in 53:21min den 2. Platz Altersklasse W30 feiern. Bei den Herren landete Michael Ströhlein in einer Zeit 41:38min auf dem 13. Gesamtplatz und 3. Platz in der AK M50. Ebenfalls den dritten Podestplatz sicherte sich Uwe Reinwand mit einer Zeit von 48:04min in der AK M55.
Norbert Zimmermann (M50 Platz 8) finishte in 47:55min, Rainer Fürst (M50 Platz 9) in 49:19min und Richard Greil (M55 Platz 5) in 51:10min.

Die guten Laufleistungen sind umso beeindruckender, als vor diesem Wettkampf von allen eine längere Radeinheit zurückgelegt wurde.
Am Ende konnten alle Teilnehmer ihr „Koppeltraining“ auf dem Marktfest begießen.

2016-Thalmaessing

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Tolle Laufergebnisse für PowerBärs

Beim Metropolmarathon in Fürth konnte Michael Ströhlein über die Marathondistanz eine neu persönliche Bestzeit erzielen. Mit einer Zeit von 3:12:42 Std. erreichte er den vierten Platz in der Altersklasse M50 und Platz 24 in der Gesamtwertung.

Desweiteren starteten zwei weitere PowerBärs beim 34. Katzwanger Volkslauf über die Halbmarathondistanz. Hier konnte Stephanie Kraus bei ihrem ersten Halbmarathon mit einer sehr guten Laufzeit von 1:40 h die Altersklasse weiblich gewinnen und wurde dritte Frau. Philip Pasch wurde mit einer Zeit von 1:21 h ebenfalls dritter in der Gesamtwertung und zweiter in der Altersklasse männlich.

Stephanie Kraus und Michael Ströhlein erleichtert nach den beiden Läufen

Stephanie Kraus und Michael Ströhlein erleichtert nach den beiden Läufen

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34. Kulmbacher Triathlon – diesmal mit nachdenklichem Ausgang

Die drei Powerbären Gabriele Schaller, Rudi Buresch und Peter Schauer hatten sich für die Kurzdistanz ( 1,5Km Schwimmen, 40Km Radfahren, 10Km Laufen) des 34. Kapuziner Alkoholfrei Triathlons in Kulmbach angemeldet und freuten sich auf einen schönen Triathlontag. Doch es kam leider alles anders als gedacht.

Bereits beim Schwimmen im Trebgaster Badesee gab es einen ersten Zwischenfall. Ein Teilnehmer der 1. Startgruppe hatte einen Schwächeanfall und musste von der Wasserwacht geborgen werden. Die drei Powerbären absolvierten das Schwimmen problemlos und bei schattigen 16 Grad ging es, mit ausreichend Kälteschutz versehen, aufs Rad.

Die anspruchsvolle Radstrecke, gespickt mit teils giftigen Anstiegen und jeder Menge scharfer Kurven, hielt den Puls hoch und ließ die Tachoanzeige arbeiten. Doch dann wurden die Teilnehmer von Wettkampfleitung und Polizei mit einer schlimmen Nachricht gestoppt. Eine Staffelteilnehmerin (eigentlich erfahren und bereits für die Langdistanz in Frankfurt gemeldet) war auf einer leichten Gefällstrecke zwischen Thurnau und Döllnitz aus gesundheitlichen Gründen schwer gestürzt. Ein spontaner Helfer kümmerte sich vorbildlich um die schwer verletzte Frau bis der Rettungsdienst eintraf. Die Autos stauten sich auf der engen Straße und einige Autofahrer begannen zu wenden, während aus der Gegenrichtung noch Radfahrer mit hohem Tempo ankamen. Um noch weitere Unfälle zu verhindern wurde das Rennen letztendlich von der Polizei abgebrochen.

Alle drei Powerbären kamen nach dem bedauerlichen Rennabbruch wohlbehalten im Verpflegungsbereich in Kulmbach an. Auch wenn dieser Tag nicht wie geplant verlief, hatten alle Teilnehmer großes Verständnis für den Rennabbruch. Die Sicherheit der Teilnehmer hat nun einmal oberste Priorität. Mit dem Wissen um die schwerstverletzte Athletin, hätte sich wohl auch kein Teilnehmer über sein persönliches Ergebnis so richtig freuen können. Die drei Powerbären hoffen auf eine baldige Genesung der verunglückten Athletin und wünschen ihr und ihrer Familie viel Kraft.

2016-Kulmbach

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