Der Brombachsee Triathlon 2026 fand am Sonntag, 30. August 2026, im Seezentrum Allmannsdorf bei Pleinfeld statt und ging in seine zweite Auflage. Auf der Mitteldistanz standen 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen auf dem Programm – eine anspruchsvolle Strecke, die auch viele Staffelteams anzog.
Als Einzelstarter gingen Katja Ströhlein, Andreas Westphal und Jörg Kaiser auf die Strecke. Katja Ströhlein erreichte das Ziel nach 05:41:22 Std. (39:29 min Schwimmen, 03:01:01 Std. Radfahren & 1:56:04 Std. Laufen) und belegte damit den 16. Platz in der Altersklasse. (Gesamtplatz 56.)
Bei den Herren zeigte Jörg Kaiser einmal mehr seine tolle Form, und konnte die Altersklasse M50 gewinnen. Dafür benötige er 04:38:26 Std. (37:28 min Schwimmen, 02:23:11 Std. Radfahren & 1:33:34 Std. Laufen).
Seine erste Mitteldistanz finishte erfolgreich Andreas Westphal. Er errichte das Ziel in 06:26:46 Std. (42:57 min Schwimmen, 03:17:37 Std. Radfahren & 2:18:12 Std. Laufen).
Und auch eine Staffel der PowerBärs Rednitzhembach konnte mit tollen Leistungen überzeugen. So sicherten sich Lucy Suljewic, Andreas Neusinger und Pascal Neusinger in der Wertung Mixed Staffel den 3. Platz in einer Zeit 04:16:38 Std. (35:27 min Schwimmen, 02:15:08 Std. Radfahren & 1:24:03 Std. Laufen).
230 Kilometer, 5.500 Höhenmeter, vier Alpenpässe und 10:55:09 Stunden: Der Ötztaler Radmarathon 2026 wurde für Melanie zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Mit deutlich weniger Trainingskilometern als im Vorjahr und ohne spezielle Vorbereitung auf den Ötztaler ging sie diesmal ohne große Erwartungen an den Start. Rund 5.000 Trainingskilometer weniger als im Jahr zuvor standen zu Buche. Die Devise war deshalb: einfach fahren und den Tag genießen.
Doch bereits zu Beginn des Rennens kam es anders als geplant: Die Halterung des Radcomputers brach ab. Damit waren Herzfrequenz, Wattwerte und Geschwindigkeit für den Rest des Tages nicht mehr abrufbar.
Was zunächst wie ein Ärgernis aussah, entwickelte sich letztlich zum vielleicht schönsten Teil des Rennens. Denn plötzlich gab es keine Zahlen mehr, an denen sich Melanie orientieren musste. Kein Blick auf Watt, keine Kontrolle der Herzfrequenz, keine Vorgaben – stattdessen nur das eigene Körpergefühl.
Und genau das funktionierte hervorragend.
Über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch fühlte sie sich den gesamten Tag über außergewöhnlich gut. Die Beine machten mit, die Energie stimmte und auch die langen Anstiege konnten ohne Probleme bewältigt werden. Statt sich an Leistungsdaten festzuhalten, wurde einfach gefahren – mit Freude, Spaß und ohne Druck.
Am Ende standen 10:55:09 Stunden auf der Uhr. Damit blieb Melanie trotz der deutlich geringeren Trainingskilometer nur wenige Minuten von ihrer Zeit aus dem Vorjahr entfernt.
Was als Rennen ohne große Erwartungen begonnen hatte, wurde damit zu einem der schönsten Ötztaler-Erlebnisse überhaupt.
Manchmal braucht es offenbar weniger Kontrolle und mehr Vertrauen in den eigenen Körper.
Das Läufer-Ehepaar Christa und Claus Ditterich von den Rednitzhembacher PowerBärs startete beim 8. Hofmühl Kirchweihlauf über 11 km in Eichstätt. Bei sonnigen 26 Grad konnte sich Christa über den 3. Platz ihrer Altersklasse freuen. Sie schaffte die Laufstrecke, die auch über den schattigen, flachen Altmühlradweg führt, in 1:12:12 Std., ihr Gatte Claus brauchte dafür 1:05:23 Std.
Wer eine Mitteldistanz sucht, bei der man einfach nur 1,9 Kilometer schwimmt, 90 Kilometer flach Rad fährt und anschließend einen Halbmarathon abspult, sollte vielleicht nicht unbedingt ins Allgäu fahren. Wer dagegen Berge, Kuhglocken und ein bisschen Abenteuer mag, ist beim traditionsreichen Allgäu Triathlon ziemlich richtig.
Für PowerBär Tobias Bäumler begann der Allgäu CLASSIC mit einem turbulenten Massenstart im Großen Alpsee. Reichlich Körperkontakt sorgte sogar für eine kurze Zwangspause zum Neu-Sortieren. Und weil 1,9 Kilometer Schwimmen am Stück offenbar zu gewöhnlich wären, wartet unterwegs noch der Australian Exit: raus aus dem Wasser, ein paar Meter laufen und wieder rein. Mit 34:21 Minuten blieb Tobias als eigentlich routinierter Schwimmer unter seinen Erwartungen – der Trainingsfokus liegt derzeit allerdings bewusst auf den größeren Defiziten an Land.
Auf dem Rad zeigte sich dann, wofür zuletzt mehr trainiert wurde: 92 Kilometer und rund 1.240 Höhenmeter auf zwei anspruchsvollen Runden. Das Highlight ist jeweils der Kalvarienberg mit bis zu 20 Prozent Steigung. Die Stimmung erinnert fast an den Solarer Berg in Roth – nur über weniger Meter und dafür an einem richtigen Berg, der den Beinen deutlich mehr abverlangt. Zuschauerspalier, Kuhglocken und ordentlich Lärm machen die Kletterpartie trotzdem zu einem der schönsten Abschnitte des Rennens. Nach 3:36:41 Stunden war das Rad wieder in der Wechselzone.
Wer danach dachte, beim Laufen werde es jetzt gemütlicher, hatte die Rechnung ohne den Allgäu Triathlon gemacht. Spätestens am berüchtigten Kuhsteig war klar, dass natürlich auch die Laufstrecke noch ihre kleine Gemeinheit bereithalten musste: Auf der kurzen Rampe mit stellenweise rund 30 Prozent Steigung wird aus Laufen ziemlich schnell eine Bergwanderung – bevor oben angekommen noch einige Kilometer bis ins Ziel warten.
Trotzdem blieben die Beine bis zum Schluss erstaunlich kooperativ und nach 2:00:17 Stunden waren auch die 20 Laufkilometer geschafft. Die Sub-2 dabei um gerade einmal 17 Sekunden zu verpassen, ist zwar ein bisschen ärgerlich, liefert aber immerhin direkt einen Grund für eine Revanche.
Nach insgesamt 6:25:42 Stunden überquerte Tobias schließlich als 671. die Ziellinie.
Unterm Strich: kein perfektes Rennen, aber definitiv ein ziemlich großartiges. Schwimmen mit Landgang, knackige Rampen, Bergpanorama, Kuhglocken und zum Nachtisch der Kuhsteig – der Allgäu Triathlon ist irgendwo zwischen Mitteldistanz, Bergtour und Volksfest angesiedelt.
Auch für die Begleitung eignet sich das Ganze hervorragend: kurze Wege rund um Immenstadt und den Alpsee, viele Zuschauer-Hotspots und genug Cafés für die Zeit dazwischen – Allgäu-Urlaubsfeeling inklusive. So wird aus dem Wettkampf schnell ein ziemlich gutes gemeinsames Wochenende.
Und wer eine Mitteldistanz sucht, an die man sich nicht nur wegen seiner Zielzeit erinnert, sollte den Allgäu CLASSIC definitiv auf die Liste setzen.
(Langdistanz : 2,2 km Schwimmen – 122 km mit ca. 3200hm Radfahren – 19 km mit ca. 400hm Laufen )
(Kurzdistanz : 1,5 km Schwimmen – 28 km mit ca. 1400hm Radfahren – 6,4 km mit ca. 130hm Laufen )
Wer beim Radfahren Berge liebt, wer nicht auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit ist, wer einen Wettkampf in einer grandiosen Landschaft machen möchte und wer die weite Anreise nicht scheut ist hier genau richtig – beim Triathlon in Alpe d‘Huez.
Das dachten sich auch die 4 Starter(innen) der Rednitzhembacher PowerBärs Daggi Matthes, Christina Müller, Richard Greil und Rolf Kintscher. Während Daggi und Rolf die Langdistanz wählten, gaben sich Christina und Richard mit dem “Kurzen” zufrieden.
Die Vorfreunde auf ein grandioses Erlebnis wurde lediglich durch die gnadenlose Hitze gedämpft, die schon während der ganzen Woche herrschte. An den beiden Wettkampftagen war es mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad dann aber doch etwas erträglicher.
Richtig angenehm war das Schwimmen im etwa 20 Grad kühlen Lac de Verney. Nach dem Wechsel auf die Rennmaschine lautete das Mantra des Tages : Kraft einteilen, nur nicht überpacen, vor allem an den ersten Anstiegen. Auf der langen Distanz ging es hinauf zum Col de la Morte / Alpe du Grand Serre, weiter zum Col de Malissol und zum Col d‘ Ornon. Nach der letzten Abfahrt hinunter nach Le Bourg d’Oisans musste noch der legendäre Schlussanstieg hinauf in den Skiort Alpe d‘ Huez bezwungen werden. Dieses Vergnügen hatten auch die Starter der Kurzdistanz – noch 21 Kehren, knapp 14 km, 1130 hm, 8% Durchschnittssteigung – an sich schon eine Herausforderung, erst recht aber nach 2,2 km Schwimmen und 108 km Radfahren im Wettkampftempo.
Aber auch die Laufstrecke über Wandertrails, Skipisten und geteerte Abschnitte führte in 3 Runden (Kurzdistanz 1 Runde) nur bergauf und bergab und verursachte den ein oder anderen Wadenkrampf.
Daggi Matthes landete nach 9:11:53 Std. auf Platz 832 (von 1.559 Finishern) und Rang 2 ihrer Altersklasse W55. Rolf Kintscher kam kurz nach ihr ins Ziel als 860. mit seinen 9:15:35 Std.
Auf der Kurzdistanz schaffte Christina Müller den 699. Platz (Rang 13 der W45) mit ihrer Zeit von 3:22:18 Std., ihr Gatte Richard Greil finishte trotz starker Magenschmerzen als 908. – und als 11. der M65 – mit 3:37:52 Std.
Eine Woche später stürzten sich Christina und Richard in Embrun bei wesentlich angenehmeren Temperaturen schon wieder in einen Wettkampf über 1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren mit 1.100hm und 10 km Laufen. Christina kam als 265. (3:22:07 Std.) und Richard als 271. (3:22:42 Std.) von insgesamt 432 Finishern ins Ziel.
Bei sonnigen 28°C gingen 4 PowerBärs beim Mainfrankentriathlon in Kitzingen über die Olympische Distanz an den Start.
Bei den Frauen belegte Sina Appeltauer den 6. Platz in der AK W25 mit einer Zeit von 02:40:17 Std. Gesamtplatz 19. Eva Appeltauer erreichte nach 02:51:51 Std. das Ziel, und konnte sich über den 4. Platz in der AK W20 freuen (Gesamtplatz 38.)
Bei den Herren zeigte Sebastian Krehn, dass er sich um Challenge Roth schon wieder erholt hatte. Nach 02:29:19 Std. erreichte er das Ziel in der AK M50, und belegte damit den 2. Platz in der Altersklasse (Gesamtplatz 62.). Luca Appeltauer belegte mit einer Zei von 02:48:00 Std. den 14. Platz in der AK M20 (Gesamtplatz 165).
Beim brütend heißen Kirchweihlauf – mit 33 Grad im nicht vorhandenen Schatten – in Allersberg beeindruckten die „jungen Wilden“ wie auch die „nimmermüden Älteren“ der PowerBärs aus Rednitzhembach.
Über die 10 km Strecke holten sich alle 3 Appeltauer-Geschwister einen Podestplatz in ihrer jeweiligen Altersklasse : Sina mit 45:55 min. ganz oben auf dem Siegerpodest, Luca mit 42:10 min. auf Rang 2 und Eva mit 52:25 min. auf dem Bronze-Rang.
Beim 5 km Lauf siegte Christa Ditterich mit 29:21 min. in ihrer AK (und erkämpfte sich einen stolzen 15. Gesamtplatz als Älteste unter 34 Läuferinnen), ihr Ehegatte Claus wurde AK 13. mit seinen 27:14 min.
Am Sonntag, 05.07. stürzen sich heuer wieder einige Ausdauerathleten der Rednitzhembacher PowerBärs ins Kanalwasser, um die Triathlon-Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) der Rother Challenge zu bezwingen. Wegen der zu hohen Wassertemperatur im Kanal musste dieses Jahr wieder auf den geliebten Neoprenanzug verzichtet werden.
Als Einzelstarter hatten sich 4 PowerBären angemeldet.
Michael Scholz hat, wie nicht anders zu erwarten war, nach einem sehr gleichmäßigen Wettkampf (1:13 Schwimmen – 5:22 Rad – 4:19 Laufen) mit 11:07 Std. bei seiner 5. Challenge-Teilnahme ein weiteres Mal eine tolle Zeit erreicht. Damit schaffte der tagesschnellste PowerBär Platz 1.248 im Gesamtfeld.
Melanie Blauhorn hat bei ihrer dritten Langdistanz einen gelungenen Wettkampftag erwischt. Nach 11:34 Std. (1:32 – 5:47 – 4:08) landete sie mit einem Lächeln im Gesicht auf Platz 170. Im Frauenfeld.
Sebastian Krehn war sichtlich stolz, seine Premiere beim Challenge gemeistert zu haben. Er kam jubelnd nach 11:45 Std. (1:32 – 05:59 – 04:03) über die Finishline. Da geht in den nächsten Jahren schon noch was.
Andreas Maueröder musste den Wettkampf beim Laufen leider abbrechen.
Gleich 3 PowerBärs Staffeln waren ebenso vertreten:
Die PowerBärs – Staffel: Der Schwimmer Maximilian Hauswirth stieg nach 1:29 Std. aus den warmen Fluten, Radfahrer Tobias Bäumler legte gute 5:37 Std. auf den Asphalt und Andreas Westphal finishte nach 4:21 seinen Marathon. Damit landete die Staffel auf Platz 203 mit einer Gesamtzeit von 11:31 Std.
Die PowerBärs – Staffel 1 war zugleich auch eine Familien Staffel. Eva Appeltauer erreichte die erste Wechselzone nach 01:19 Std. Luca Appeltauer düste mit einer Zeit von 05:13 Std. durch den südlichen Landkreis. Und Sina Appeltauer absolvierte den abschließenden Marathon in einer Zeit von 03:46 Std. Damit landete die Staffel auf Platz 84 mit einer Gesamtzeit von 10:22 Std.
Die PowerBärs – Staffel 2 konnte sich mit einer tollen Gesamtzeit von 09:06 Std. und damit Platz 11 als schnellste PowerBärs Staffel feiern lassen. Lucy Suljewic benötigte für das Schwimmen 01:12. Andreas Neusinger legte die 180 km auf dem Rad mit einer Zeit von 04:39 Std. zurück. Und Pascal Neusinger lief seinen ersten Marathon in einer Zeit von 03:11 Std.