PowerBär beim Pölventrail Tirol

Schon lange liebäugelte Sigi Bischoff von den PowerBärs Rednitzhembach mit einem Start bei der „Tour de Tirol“. Die komplette Tour besteht aus 3 Teilen, einem 10km Lauf am Freitag, dem Kaisermarathon mit über 2000Hm am Samstag und dem Pölventrail über gute 23 km am Sonntag. Da das Training nicht wie gewünscht verlief, entschied sich Sigi „nur“ für den Pölventrail über 23 km am Sonntag. Am Start waren über 700 Läufer aus 28 Nationen. Nur die ersten Meter nach dem Start aus dem Ort Söll, dem schönsten Blumendorf Europas, heraus und am Ende die letzten Meter vor dem Ziel sind asphaltiert. Der größte Teil besteht, wie der Name schon andeutet, aus Trails, die die läuferischen Fähigkeiten entsprechend fordern. Da aufgrund der widrigen Wetterbindungen der Veranstalter das Ziel verlegte, waren am Ende 3 km mehr zu laufen. Dies wurde Sigi zum Verhängnis, da er kurz Schluss völlig enthusiastisch zu seinem Endspurt anzog. Die 3 km hatte er allerdings nicht mehr auf dem Schirm. Und so passierte es, dass er 500m vor dem Ziel mit Krämpfen in beiden Oberschenkeln noch mal eine Pause zum Dehnen einlegen musste. Nach 3:44:31 Stunden erreichte er damit den 313 Platz im gesamten Männerfeld und den 47. Platz in der Altersklasse über 50.

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8 PowerBärs beim RIBE-Citylauf 2019 in Schwabach

Am 06.10.2019 sind 8 PowerBärs in Schwabach an den Start gegangen. Ein PowerBär über die Halbmarathon-Distanz und 5 weitere über die 10 km. Über die 5,3 km startete der Nachwuchs.

Die anspruchsvolle Strecke mit einigen Steigungen kühlen und windigen 10°C gelaufen.
Vormittags waren zuerst die Halbmarathon-Läufer dran. Sebastian Krehn mit einer Zeit von 1:35:30 über die Ziellinie (Platz 7 in AK M40 / Gesamt 37).

Lucy Suljewic lief über die 5,3 km auf den ersten Platz in ihrer Altersklasse in einer Zeit von 00:26:35 min (Platz 1 in der AK und 20 Gesamt). Maximilian Pfülb schaffte es mit einem 3. Platz in der Altersklasse ebenfalls auf das Siegerpodest. (00:21:38 min und Platz 9 Gesamt).

Am Mittag waren unsere 10 km Starter erfolgreich. Joe Suljewic (00:44:41 und Platz 2 in AK M55 / Gesamt 20), Michael Scholz (00:49:27 und Platz 9 in AK 45 / Gesamt 60), Herwig Treffehn (00:50:15 und Platz 9 in AK 50 / Gesamt 65), Claus Ditterich (00:50:22 und Platz 9 AK 55 / Gesamt 67) und Andreas Maueröder (00:55:53 und Platz 12 in AK 45 / Gesamt 116 schlossen den 27. RIBE-Citylauf erfolgreich ab.

PowerBärs machen 42,195 km Sightseeingtour durch Berlin

Zur 46. Auflage des Berlin Marathons waren von den PowerBärs Rednitzhembach Sascha Geppert und Michael Sanftleben vertreten. Der Morgen begann mit leichtem Nieselregen, der immer stärker Runde. Das hielt die Rund 47.000 Läuferinnen und Läufer aus 150 Nationen aber nicht auf an den Start zu gehen. Angetrieben von den laut Veranstalter über eine Million Zuschauern verpasste der Äthiopier Kenenisa Bekele den Weltrekord mit einer Zeit von 02:01:41 Std. um nur 2 Sekunden. Die beiden PowerBären waren bei strömenden Regen noch etwas gemütlicher auf dem Rundkurs durch Berlin, aber immer noch unterstützt von vielen Zuschauern, Helfern und auch Bands die am Straßenrand spielten.

Obwohl die Rahmenbedingungen nicht ideal waren, erreichte Michael Sanftleben mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:39:11 Std. (Platz 10138) das Ziel. Sascha Geppert lief bei seinem zweiten Marathon eine Zeit von 04:41:50 Std. (Platz 24872), und hat sich gleich wieder für das nächste Jahr angemeldet. Dann bei hoffentlich besserem Wetter. Als Belohnung gab es nach der warmen Dusche dann eine original Berlin Currywurst.

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PowerBärin Kerstin Schumann in Portugal

Zum Saisonabschluss suchte sich Kerstin Schumann von den PowerBärs Rednitzhembach noch einmal einen Wettkampf mit Sonne.
So ging es für sie zur Ironman 70.3 Mitteldistanz nach Cascais in Portugal.
Geschwommen wurde 1,9 km im Atlantik. Anschließend ging es mit dem Rad auf einem 90 km abwechslungsreichem Kurs an der Küste, Bergland und dem Motorsportkurs von Estoril.
Bei heißen 29 Grad wurde dann noch ein Halbmarathon absolviert.
Kerstin belegte mit einer Gesamtzeit von 06:01:37 Std. Gesamtplatz 127. (AK40 Platz 26)

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PowerBär Florian Adolphi zum Saisonabschluss in Höchstadt

Zum Abschluss der Triathlonsaison ging es für den PowerBär Florian Adolphi noch auf die olympische Distanz zum medwork Triathlon Höchstadt. Die 1,5km waren bei 20°C Wassertemperatur auf der 50 Meterbahn im Freibad zu absolvieren. Florian erwischte hierbei eine für ihn gute Bahn, wo er die komplette Schwimmstrecke in einer 4er Gruppe zurücklegen konnte. Anschließend ging es aufs Rad. Die im Wechselbeutel deponierte Fleecejacke anzuziehen war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Im nassen Einteiler bei 14-16 Grad zu fahren wäre deutlich unangenehmer gewesen. Im Anschluss folgte die durch ihre Anstiege geprägte Laufstrecke. Um die Zeit ging es Florian an diesem Tag aber längst nicht mehr. Schon mit lädiertem Knie angetreten war die einzige Hoffnung das dieses im Idealfall schmerzfrei über die 10km durchhält. Dies tat es dann auch und so konnte sich Florian nach einer verletzungsbedingt sehr durchwachsenen Saison immerhin noch über ein für ihn solides Finish mit 2:36h erfreuen.

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PowerBärs auf Radtour in den Pyrenäen

Von Freitag,16.8. bis Montag, 26.8.2019  waren die PowerBärs Radfreunde Danny Bartes, Uwe Reinwand, Daggi Matthes, Heiner Uhlmann, Manne Braun, Willi Braun, Mitch Sanftleben, Michl Löwl, Bernd Lohmüller, Gunnar Adolphi und Ulli Ziegler samt dem Nürnberger Dauerradler Josch Kneifel in Spanien, Frankreich und Andorra unterwegs. Insgesamt haben sie auf ihrer Radtour durch die östlichen Pyrenäen und deren Ausläufer gut 1.050 Kilometer und über 20.000 Höhenmeter mit ihren Rennrädern bezwungen – und das ohne Sturz, ja sogar ohne einen einzigen platten Reifen (dafür aber mit Gunnar’s gerissenem Schaltzug und Ulli’s total zerstörtem Schaltauge). Auch das Wetter meinte es gut mit den 12 Mittelfranken. Außer einem nebligen Radtag (leider am schönsten Pass, dem Pailhères) und einem total verregneten Ruhetag in Ax-les-Thermes gab es Sonnenschein pur – und teilweise Temperaturen von über 35 Grad.

Dabei ging es alles andere als gut los : die beiden Busfahrer Manne und Heiner starteten Donnerstag früh mit dem voll beladenen Bus (alle Bikes, alle Koffer, Flüssignahrung, Ersatzteile), kamen aber nur bis Feuchtwangen. Bei der Raststätte Frankenhöhe wurde ein Marderbiss ins Kühlwassersystem diagnostiziert. Nach notdürftigem Flicken durch den ADAC ging es wieder zurück zum Ford-Fiegl nach Roth und nach Umladen in ein glücklicherweise vorhandenes Ersatzfahrzeug erfolgte der 2. Start mittags um 12 Uhr. Erst nachts um halb 10 kamen die beiden (nach 1.000 km) beim reservierten Quartier bei Orange an, wo es – trotz großem Dorffest – außer einer gnadenlos schlechten Pizza nichts mehr zu essen gab. Aber Freitag um 13 Uhr waren sie dann schon im Start- und Zielhotel, dem Attica 21 Vallés, in Sabadell – 30 km nördlich von Barcelona. Nachdem alle Koffer und Bikes in 2 Zimmern zwischengelagert waren, wurden die 10 Einflieger am Airport abgeholt und zum Hotel geshuttelt.  Ein gutes Abendbuffet mit den ersten spanischen Weinen wurde zur Begrüßung serviert.

Der 1. Rad-Tag, Samstag, 17.8. bescherte uns schon ab Sabadell richtig einsame, kleine Landstraßen mit wenig Verkehr. Richtung Norden gab es einen ersten Stopp in Avinyo (mit Busfahrer-Wechsel) und einen 2. kurz nach Ripoll. Der zunehmende Verkehr auf der Reststrecke nach Camprodon – über Sant Joan de les Abadesses mit seiner sehenswerten mittelalterlichen Brücke – verhielt sich ungewohnt rücksichtsvoll, ganz anders als daheim. Zum Glück ging es oft durch Waldpassagen – dort konnte man die 33 Grad im Schatten gerade noch aushalten. Und oben auf den Hügeln wurden wir stets mit herrlichem Ausblick ins dünn besiedelte Hinterland belohnt. Die ewigen Wellen machten aber am Ende des Tages ganz schön mürbe. So lagen dann auch alle Helden nach dem letzten knackigen Anstieg (mit Feldweg-Zufahrt) auf dem Rasen des wunderschönen Hotels „Del Bac“ wie tote Mücken herum. Die ersten 165 Kilometer mit 2.600 Höhenmetern waren geschafft und das grandiose Abendmenü samt gutem Wein weckte wieder alle Lebensgeister.

Bei morgentlicher Kühle starteten wir am Sonntag in Camprodon den 17 km langen, sehr moderaten Anstieg zum Coll d’Ares (1.513m), wieder mit kaum nennenswertem Verkehr. Nach der französischen Grenze folgte die Abfahrt in das wunderschöne Tal des Tech. Ab Amelie-les-Bains mit seinen Schwefelquellen, in denen schon die alten Römer dümpelten, fuhren wir hinauf zum Col Xatard (752m), an der Ostseite des beeindruckenden Canigou (2.784m) vorbei.  Bei bis zu 37 Grad erwartete uns kurz hinter der Passhöhe unser Picknick-Bus an der uralten Kirche „La Trinité“. Nach dem Essen ging’s dann auf engen, kurvenreichen Sträßchen nach Ille-sur-Têt mit seinen Sandsteintürmen „Les Orgues“.  Am See von Caramany – mit römischem Aquädukt im Tal – vorbei, durch die steile Agly-Schlucht erreichten wir das Tal des Maury und den Zielort Caudiès-de-Fenouilledes, wo wir im „Relais de Laval“ von unseren russischen Gastgebern mit einem 4-gängigen Menü verwöhnt wurden – sehr romantisch im Hinterhof mit Wetterleuchten im Süden. Tagwerk : 145 km und 2.200 Hm.

Am Montag, dem 3.Radtag fuhren die 12 PowerBärs zwei Halbtages-Etappen. Vormittags zunächst bei kühlen 17 Grad und starkem Westwind nach Osten zur wilden Galamus-Schlucht und durchs einsame Katharerland an den Ruinen von Peyrepertuse und Querigut vorbei – absolute Wildwestatmospäre. 5 km vor der Rückkehr nach Caudiès riss dann Ulli’s Schaltwerk samt Schaltauge ab. Die Aktion “Heimschieben eines Radfreundes” war sehens- und fotografierenswert. Nach Picknick auf Ludmilla’s Gartentisch (sie kochte uns auch noch Kaffee) starteten wir dann zur Nachmittagstour nach Ax-les-Thermes. Hinter Axat folgten wir dem stillen Aude-Tal, getrübt wurde die Stimmung nur durch die Vorhersage von Nachmittags-Regenfällen, die uns glücklicherweise erspart blieben. Auf die gute Aussicht mussten wir aber leider auch verzichten. Und dabei ist der Port de Pailhères (2001m) wirklich einer der schönsten Pyrenäenpässe.Lediglich auf den letzten 200 Höhenmetern war davon etwas zu erahnen – bei nur noch 10 Grad. Da waren die 15 km Abfahrt nach Ax auch mehr eine Zitterpartie als der erwartete Genuss. Insgesamt kamen wieder 139 km mit 3.100 Hm aufs Konto. Die „Domaine de la Vallée d’Ax“ , vor allem das „Chalet“ war leider eine Zumutung. Dafür entschädigte das gute Essen (unter anderem die ausgezeichnete Paella) in der „Casa Mauricio“. Allerdings erwies sich die Ersatzteilbeschaffung für Ulli’s Maschinendefekt als äußerst problematisch – und erste Regenschauer begleiteten uns auf dem Heimweg ins Quartier.

Am Dienstag verordnete uns der Wettergott dann bei Dauerregen einen kompletten Ruhetag – nichts wurde es mit der geplanten Runde um Ax-les-Thermes. Zum Mittagessen fuhren wir mit dem Bus in die City, um im L’Apparté, einer netten kleinen Bar, etwas zu essen – sehr gut, sehr geschmackvoll angerichtet. Nur unser Freund Michl litt unter Appetitlosigkeit, er hatte wohl zu viele Äpfel gegessen. Ulli besorgte die Hälfte seiner Ersatzteile, den Rest am nächsten Morgen. Für die nächsten Tage wurde Picknick eingekauft, zwei fuhren Seilbahn. Als sich dann ab 16:30 die Sonne wieder zeigte, war es für Aktivitäten (außer am Pool rumliegen) zu spät. Das Abendessen im “La Petite Frigoule” vergessen wir ganz schnell, vor allem den ungenießbaren Wein und die zugige Zeltkonstruktion bei 15 Grad – einfach nur übel. Mitch und Bernd machten dann noch dicke Gewinne im Casino – zur Finanzierung unserer Reise reichte es leider nicht ganz.

Am Mittwoch, 21.8. stand dann als 4. Tagesetappe die Tour von Ax-les-Thermes nach Ordino / Andorra auf dem Plan. Wir starteten bei kühlen 10 Grad – ohne Ulli, der den Rest seiner Schaltung erst mittags bekam und dann direkt zum Hotel in Ordino fuhr. Wie zu erwarten, gab es auf den ersten 30 km nach Andorra mehr Verkehr als auf den vorherigen 3 Tagesetappen zusammen. Mitch führte die 11 Radler heldenhaft den gesamten Anstieg hinauf zum höchsten Pyrenäenpass, dem Port d’Envalira (2.408m). Zur Mittagszeit konnten wir, eingekreist von 5 Tankstellen, dort oben Kaffeepause machen. Und dann entdeckte der Manne doch tatsächlich die beiden Tour de France Helden Julian Alaphilippe und Enric Mas vom Team Quickstep, die sich spontan zu einem Gruppenbild mit PowerBärs ans Pass-Schild stellten.  Unten im Tal und beim Anstieg zum Coll d’Ordino (1.981m) hatte es dann wieder angenehme 27 Grad. Vor unserem netten Hotel, dem Arbella, gab es dann ein kleines Picknick, bevor die 12-köpfige Gruppe machte, was sie am besten kann : Ulli und Michl bastelten am Schaltwerk, Willi und Gunnar tranken ein Bierchen und der Rest der Mannschaft machte sich auf nach Andorra-Arcalis (auf 2.225m), dem legendären Tour-Anstieg, um weitere 18 km und 900 Höhenmeter zu machen – zum Großteil ein echter Genuss, da weiter oben überhaupt kein Verkehr mehr war. Zum Ende des herrlichen Tages waren dann 106 km und 3.100 Hm zurückgelegt.

Der Donnerstag, 22.8. führte uns zurück nach Spanien (von Ordino/Andorra nach Pobla de Segur).  Wir rollten zunächst nach Andorra La Vella, durchquerten dieses Shopping-Paradies bei relativ moderatem Verkehrsaufkommen und rollten gen Süden. Die NA145 führte nach La Seu d’Urgell, dann ging es weiter auf der NA260 hoch zum Port del Cantó (1.710m), wo der endlich „auskurierte“ Ulli mit einem herrlichen Picknickplatz aufwartete. Nach der Abfahrt gab es in Sort noch eine Kaffeepause. Da La Pobla de Segur, unser Tagesziel, schon nach 107 km (mit 1.600 Hm) erreicht war, konnten wir den schönen Garten mit Pool im Hotel Solé für eine „Siesta“ bis zum guten Abendessen ausnutzen.

Eine wunderschöne Runde um La Pobla de Segur drehten wir am Freitag. Zunächst auf der 260er (wieder sehr verkehrsarm) über den Coll de la Creu de Perves (1.350m) und den Alt de Viu (1.325m) nach Pont de Suert, dann – leider bei teilweise üblem LKW-Verkehr – die 230 an einem ewig langen Stausee vorbei nach Süden. Durch eine wilde Schlucht am Ende des Sees ging es wellig bis Puente de Montanana, wo wir in einer netten Gartenwirtschaft Mittag machten. Nachmittags bezwangen wir auf dem absolut menschenleeren Rückweg nach Tremp noch schnellden Coll de Montllobar (1.080m), dann rollten wir am St-Anton-Stausee zurück nach Pobla. Den kleinen Abstecher in das malerische Arkandennest Salas-de-Pallars nahmen wir auch noch mit. Das waren dann wieder 114 km mit 2.200 Hm. Für eine weitere Siesta am Pool war auch noch Zeit.

Die absolute Königsetappe musste dann am Samstag, 24.8. zwischen Pobla de Segur und Casserras zurückgelegt werden. Satte 168 km und 3.700 Höhenmeter machten die mittlerweile ja einiges gewöhnten Beine endgültig platt. Nach dem etwas langweiligen Anrollen über Tremp nach Isona in Begleitung eines „Eingeborenen“ ging es nach 35 km endlich zur Sache. Auf der 511 zum Collado de Faldella (1.250m) und zum Collado de Boixols (1.386m) schafften wir die ersten 1.200 Hm des Tages, die Abfahrt ins malerische Coll de Nargó, unserem 1. Picknickstopp, war ein absoluter Traum. Dann wurde es aber richtig wellig (1.600 hm auf die nächsten 50 km). Durch eine dem Monument Valley ähnliche Landschaft mit Höhlen im Sandstein und malerischen Canyons fuhren wir zunächst nach Alinya, wo ein Dorf-Wasserhahn die heißen Köpfe kühlte. Der auf und ab gehende schleimige Anstieg zum Coll de Jou (1.470 m) wollte einfach kein Ende nehmen, was aber angesichts der traumhaften Höhenstraße (stets zwischen 1.050 und 1.470m) mehr Genuss als Plage war. In Sant Llorenc de Morunys (am kleinen Llosa-del-Caval See) führte uns der Willi zur 2. Rast in eine Bar am Marktplatz – mit Tapas und Schleckerle von der gegenüberliegenden Eisdiele. So wurde der letzte Teilabschnitt – nochmal hoch auf über 1.250m und runter nach Berga, dann auf Ministraßen zum Etappenort Casseres, problemlos gemeistert. Für die Heißhungrigen gab’s (nach dem Bike-parken beim Nachbarn) dann zunächst ein kleines Picknick in der Küche des netten Hotel Emphasis, spät abends wurden uns dann im Garten zur Krönung des Tages noch verschiedene Tapas, Spareribs und Burger mit einem sehr guten Wein serviert – ein würdiger Abschluss dieses tollen Tages.

Unser 8. und letzter Radtag ging dann über 111 km (und letzte 1.700 Hm) wieder zurück nach Sabadell, unserem Ausgangsort. Bernd brachte den Bus mit dem Gepäck zum Hotel – er besuchte Bekannte in Barcelona. Die restliche Mannschaft musste zunächst auf viel befahrener Hauptstrasse bis Prats de Llucanes rollen, dann aber wieder (bei erneut 33 Grad) auf Nebenstraßen durch’s wilde Vorgebirge. Vor allem die Parallelroute zu unserer 1. Tages-Etappe, durch den Parc Natural de Sant Llorenç del Munt i l’Obac war ein Traum. Wir mussten an einem schwarzen, zerklüfteten Berg nochmal über ein paar steile Rampen auf 870m zum Coll d’Estenalles hoch, aber dann ging es nur noch abwärts – zum verspäteten Mittagessen (nach 90 km) in Terrassa. Und dann wurde auch noch eine Eisdiele in Sabadell heimgesucht, bevor wir nach kurzer Irrfahrt durch die Stadt auf dem Parkplatz des Hotel Attica 21 Vallés mit einem letzten Picknick unsere diesjährige Radtour endgültig abschlossen.

Nachdem die Ausflieger am Montag früh um 9 ihre Taxis bestiegen hatten, durften sich auch die 2 Sherpas wieder auf den Heimweg machen – mit Zwischenübernachtung im traumhaften Hotel „La Chaumiere“ in Dole. Am Dienstag gegen 17 Uhr war Büchenbach erreicht und um 20:00 Uhr beim Willi das gesamte Graffl aufgeteilt.

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PowerBär auf „Radmarathon“ von Mittelfranken bis Tirol

Hochmotiviert durch die Pyrenäen-Pläne seiner Vereinskameraden von den PowerBärs Rednitzhembach, bezwang Peter Schauer seinen ganz persönlichen Radmarathon von Schwanstetten nonstop nach St. Johann in Tirol. Die insgesamt 308 km lange Strecke mit über 2.300 Höhenmetern startete er früh um 6:30 Uhr mit einer ersten Etappe von 140 km bis zum Mittagessen in einem Biergarten. In Prien am Chiemsee genehmigte er sich noch ein Weißbier-Doping, danach radelte er über’s Chiemgau und die Tiroler Alpenpässe nach Kössen und hoch in die Griesenau am Fuß des Wilden Kaiser zum Ziel St. Johann, das er schließlich um 22.30 Uhr erreichte.

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PowerBärs starten beim Triathlon in Beilngries und Neustadt

Bei sehr guten Wettkampfbedingungen (bedeckter Himmel und nur 20 – 25 Grad) gingen auch einige Athleten von den PowerBärs Rednitzhembach beim Triathlon in Beilngries ins Rennen. Gabi Ehemann und Bernd Hilneder starteten auf der olympischen Distanz (1,5 – 40 – 10 km), die von Gabi als 53. im Damenfeld in einer Zeit von 2:36:46 bewältigt wurde. Ihr Gatte Bernd Hilneder belegte bei den Herren den 246. Platz mit 2:34:34 Std. Auf der halb so langen Sprintdistanz startete Familie Ditterich. Christa belegte hier den 38. Platz im Damenfeld mit 1:42:02 Std., ihr Gatte Claus kam als 150. Mann nach 1:44:08 Std. zum Kaiserschmarrn mit Apfelmus Essen ins Ziel.

Eine Woche später startete Familie Ehemann-Hilneder erneut, diesmal beim Aischgrund Triathlon in Neustadt – bei sehr sonnigen 30 Grad. Über die Sprintdistanz von 0,4-20-5 km schafften es beide aufs Podest. Gabi wurde 2. der W50 (Gesamt-8.) mit ihren 1:18:50 Std., Bernd holte Bronze in der M50 (Gesamt-45.) mit 1:15:17 Std. Noch bessere Platzierungen verpassten beide, da die Strecke schlecht ausgeschildert war und Bernd sich deshalb verfahren und Gabi sich verlaufen hatte.

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PowerBären beim Alpenbrevet

Am Samstag, 24.08.19 ging es für 2 Powerbären in die Schweiz zum diesjährigen Alpenbrevet mit Start in Andermatt. Auf der Silbertour galt es auf 120km 3 Pässe (Susten, Grimsel, Furka) und insgesamt 3600Hm zu überwinden. Ein anstrengender Tag im Sattel wurde mit dem Finish und einer beeindruckenden Schweizer Bergwelt belohnt.

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