(Langdistanz : 2,2 km Schwimmen – 122 km mit ca. 3200hm Radfahren – 19 km mit ca. 400hm Laufen )
(Kurzdistanz : 1,5 km Schwimmen – 28 km mit ca. 1400hm Radfahren – 6,4 km mit ca. 130hm Laufen )

Wer beim Radfahren Berge liebt, wer nicht auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit ist, wer einen Wettkampf in einer grandiosen Landschaft machen möchte und wer die weite Anreise nicht scheut ist hier genau richtig – beim Triathlon in Alpe d‘Huez.
Das dachten sich auch die 4 Starter(innen) der Rednitzhembacher PowerBärs Daggi Matthes, Christina Müller, Richard Greil und Rolf Kintscher. Während Daggi und Rolf die Langdistanz wählten, gaben sich Christina und Richard mit dem “Kurzen” zufrieden.
Die Vorfreunde auf ein grandioses Erlebnis wurde lediglich durch die gnadenlose Hitze gedämpft, die schon während der ganzen Woche herrschte. An den beiden Wettkampftagen war es mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad dann aber doch etwas erträglicher.
Richtig angenehm war das Schwimmen im etwa 20 Grad kühlen Lac de Verney. Nach dem Wechsel auf die Rennmaschine lautete das Mantra des Tages : Kraft einteilen, nur nicht überpacen, vor allem an den ersten Anstiegen. Auf der langen Distanz ging es hinauf zum Col de la Morte / Alpe du Grand Serre, weiter zum Col de Malissol und zum Col d‘ Ornon. Nach der letzten Abfahrt hinunter nach Le Bourg d’Oisans musste noch der legendäre Schlussanstieg hinauf in den Skiort Alpe d‘ Huez bezwungen werden. Dieses Vergnügen hatten auch die Starter der Kurzdistanz – noch 21 Kehren, knapp 14 km, 1130 hm, 8% Durchschnittssteigung – an sich schon eine Herausforderung, erst recht aber nach 2,2 km Schwimmen und 108 km Radfahren im Wettkampftempo.
Aber auch die Laufstrecke über Wandertrails, Skipisten und geteerte Abschnitte führte in 3 Runden (Kurzdistanz 1 Runde) nur bergauf und bergab und verursachte den ein oder anderen Wadenkrampf.
Daggi Matthes landete nach 9:11:53 Std. auf Platz 832 (von 1.559 Finishern) und Rang 2 ihrer Altersklasse W55. Rolf Kintscher kam kurz nach ihr ins Ziel als 860. mit seinen 9:15:35 Std.

Auf der Kurzdistanz schaffte Christina Müller den 699. Platz (Rang 13 der W45) mit ihrer Zeit von 3:22:18 Std., ihr Gatte Richard Greil finishte trotz starker Magenschmerzen als 908. – und als 11. der M65 – mit 3:37:52 Std.
Eine Woche später stürzten sich Christina und Richard in Embrun bei wesentlich angenehmeren Temperaturen schon wieder in einen Wettkampf über 1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren mit 1.100hm und 10 km Laufen. Christina kam als 265. (3:22:07 Std.) und Richard als 271. (3:22:42 Std.) von insgesamt 432 Finishern ins Ziel.









