PowerBärs beim Lichterlauf in Rothenburg

Die Dauerläufer der Rednitzhembacher PowerBärs, Christa und Claus Ditterich, liefen wieder beim Rothenburger Lichterlauf mit.
Die stimmungsvolle Laufveranstaltung startet um 19 Uhr im Dunkeln – mit vielen Fackeln an der Strecke und einem bunt beleuchteten Stadtgraben. Sie führt über einige Kopfsteinpflaster-Passagen, gemeine Steigungen und Rampen und auch dunkle Stellen, wo man richtig aufpassen muss.
Bei nahezu perfekten Bedingungen für November – trocken und angenehme Temperaturen – wurde es für die Ditterichs ein perfekter Trainingslauf für den geplanten Halbmarathon in einer Woche am Gardasee.
Christa Ditterich meisterte die 8,4 km lange Laufstrecke in 46:03 min. auf Platz 27 im Damenfeld, ihr Gatte Claus folgte 10 Sekunden später auf Gesamtrang 159 bei den Männern.

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Bericht von Sigi Bischoff beim Trans Via Mala

Bereits sechsmal wurde der Trans Via Mala zum schönsten Lauf der Schweiz gewählt. Es gibt bei der Veranstaltung nur insgesamt 1000 Startplätze für alle angebotenen Streckenvarianten zusammen, da die Strecke auf den engen Trails nicht mehr Läufer verträgt. Nachdem ich die letzten beiden Jahre zu spät bei der Anmeldung war und keinen Startplatz mehr bekommen konnte ist mir dies nun heuer gelungen.

Wie schon so oft, war ich im Vorfeld erkältet und konnte nicht wie gewünscht trainieren. So war ich abermals gezwungen das Rennen vorsichtig anzugehen, da ich nicht wusste wie es mir im Verlauf gehen wird. Die Strecke ist mit 19 km zwar nicht so lange, aber mit einem häufig wechselnden Höhenprofil, auch nicht einfach. Insgesamt sind 950 Höhenmeter bergauf und 620 Höhenmeter bergab zu bewältigen.

Der Wetterbericht kündigte für den Wettkampftag am Morgen 3°C und Regen an. Im Tagesverlauf sollte es dann abkühlen und der Regen in Schnee übergehen. Ganz so schlimm kam es aber dann doch nicht. Es blieb bei Plustemperaturen und es gab auch keinen Dauerregen. Aufgrund der feuchten Bedingungen waren die Trails und Wege jedoch immer wieder sehr glitschig und es war Vorsicht geboten. Die wunderschön herbstlich bunt gefärbte Berglandschaft war damit auch meist hinter grauen Wolken versteckt.
Das Lauferlebnis wurde in Thusis gestartet. Wegen mehrfacher Staus an Engstellen auf den Trails während der letzten Jahre wurde dieses mal ein Einzelstart durchgeführt. Die Läufer waren vorher in Blöcke eingeteilt. Alle 5 Minuten durfte ein Block in die Startzone und im Zweisekundentakt wurden die Läufer auf die Strecke entlassen. Damit gab es eine deutlich bessere Verteilung auf der Strecke, wenngleich Staus an einzelnen steilen Bergaufpassagen dennoch nicht vermieden werden konnten.
Die Strecke führt zunächst auf der alten Straße durch das «verlorene Loch» nach Rongellen. Nach diesem ersten saftigen Anstieg verlässt man die Straße und läuft entlang der «Via Spluga» der Viamala-Schlucht entgegen. Dieser Streckenabschnitt verspricht stufenreiche Aufstiege, Single-Trails Felsbändern entlang, und atemberaubende Ausblicke in die Schlucht. Die Viamala-Schlucht überquert man auf den von vielen Abbildungen bekannten Brücken. Die Via Spluga führt danach runter zum Rhein und über die Punt Suransuns. Von hier ist es ein stetes auf und ab, welcher einem in intensiven Anstiegen hoch bis nach Reischen bringt.

Dieser Abschnitt birgt eines der eindrücklichsten Erlebnisse in sich: Nach einem steilen Anstieg in einem dunklen Waldstück öffnet sich plötzlich das weite und offene Schamsertal – die Strapazen der Viamala-Schlucht sind damit vorbei! Die steilen Anstiege aber noch nicht. Nach Reischen steigt der Lauf nochmals an und führt wiederum auf herrlichen Single-Trails oberhalb Zillis durch. Der Lauf führt danach auf der klassischen Schamserlaufstrecke über Pignia nach Andeer. Der leichte Anstieg bis Clugin warnt nochmals vor der letzten Klippe. Auf den letzten Kilometern wird nochmals alles gefordert im Anstieg auf Plans. Danach kann man es laufen lassen und sich auf das Ziel freuen, die 589 Steinstufen, die sich auf die Strecke verteilen, sind geschafft.

Nach der Zielankunft habe ich mich noch gut gefühlt (da wär wohl doch zwischendurch mehr gegangen, auch wenn der Puls durch das ständige auf und ab nie wirklich zur Ruhe kam). Mit der Zeit von 2:19 und dem Gesamtplatz von 353 war ich dann leider etwas hinter meinen, bei der Anmeldung im Frühjahr, gesteckten Erwartungen geblieben. In der Altersklasse H2 (es gibt nur 3 Altersklassen) bedeutete dies dann Platz 168. Als Finisherpreis gab es dann mal kein Shirt, sondern ein Säumersäckli mit einheimischen Spezialitäten (Käse, Wurst usw.). Im Ziel fand Festzeltbetrieb statt und statt einer Nudelparty am Vortag gab es regionale Speisen als Zielverpflegung, z.B. Pizokels. Danach wurden die Läufer wieder mit Postbussen zum Start nach Thusis transportiert.

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Philip Pasch beim Ironman Louisville – Ditterichs laufen in Greding

Im Schatten der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii startete PowerBär Philip Pasch beim Ironman Louisville (Kentucky) und konnte so bereits austesten, wie man sich für einen Ironman im Oktober vorbereitet, da er nächstes Jahr selbst bei der WM teilnehmen darf.
An einem bewölkten Tag mit 8-20 Grad, zeitweise Regen und starkem Wind konnte Philip Pasch die 3,8 km lange Schwimmstrecke im Ohio River in guten 1:01 Stunden abschwimmen. Auf der 180 km langen Radstrecke mussten etliche Höhenmeter erklommen werden, bis das Rad nach 4:57 Stunden wieder abgestellt werden konnte. Über den abschließenden Marathon musste Pasch sich dann ganz schön quälen, konnte ihn in (für ihn) bescheidenen 3:31 Stunden aber doch noch laufen.
Mit einer Gesamtzeit von 9:37 Stunden erreichte Philip Pasch als 9. in der Altersklasse M25 (Gesamt: 63.) schließlich das Ziel.

Auch die Läuferfamilie Ditterich von den Rednitzhembacher PowerBärs war wieder aktiv. Bei bedecktem Himmel und 16 Grad herrschten bei dem kleinen Wettkampf in Greding geradezu ideale Laufbedingungen.
Da die Laufstrecke mit Kopfsteinpflasterpassagen und einigen steileren Anstiegen nicht ganz einfach ist, war Christa Ditterich mit ihrer Laufzeit von 1:57:10 Std. und dem 2. Platz ihrer AK W50 über die Halbmarathon-Distanz sehr zufrieden. Ehemann Claus durfte sich sogar über einen AK-Sieg in der M55 mit seiner Zeit von 54:29 min. über die 11 km – Strecke freuen. Und das als Gesamt-16. und ältester aller Teilnehmer.

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7 PowerBärs beim RIBE-Citylauf 2017 in Schwabach

Am 08.10.2017 sind 7 PowerBärs in Schwabach an den Start gegangen. 5 über die Halbmarathon-Distanz und 2 über die 10 km. Die anspruchsvolle Strecke mit einigen Steigungen wurde bei verregneten 11°C und nassem Untergrund gelaufen.
Vormittags waren zuerst die 5 Halbmarathon-Läufer dran. Bei den jüngeren 2 Läufern waren die Ziele ähnlich gesetzt. Den Halbmarathon in ca. 90 Minuten zu laufen. Tobias Gruber kam als erster PowerBär über die Ziellinie (1:30:00 und Platz 7 in AK M / Gesamt 27). Peter Strauck finishte als zweiter PowerBär (1:34:00 und Platz 10 in AK M / Gesamt 39).
Podestplätze holten sich Monika Löwl (1:47:04 und Platz 1 in AK W50 / Gesamt 133) und Christina Müller (1:47:16 und Platz 1 in AK W35 / Gesamt 136).
Richard Greil holte sich mit einer Zeit von 1:48:11 den 7. Platz in AK M55 / Gesamt 142.

Am Nachmittag waren unsere 10 km Starter, beide mit Plätzen auf dem Treppchen, erfolgreich. Claus Ditterich (0:49:25 und Platz 3 in AK M55 / Gesamt 61) und Christa Ditterich (0:53:20 und Platz 1 in AK W50 / Gesamt 107) schlossen den 25. RIBE-Citylauf erfolgreich ab.

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PowerBärs und Lena Rock auf Ironman-Kurs in Hawaii

Die 3 Rednitzhembacher Powerbären Dagmar Matthes, Heiner Uhlmann und Michael Sanftleben begannen mit ihrer Sportsfreundin Lena Rock (TSG Roth) den gemeinsamen Hawaii-Urlaub mit zwei Wettkämpfen, die (zumindest zum Teil) auf den originalen Strecken des Ironman stattfanden.
Zunächst ging es am Samstag beim Ho’ala-Swim auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke im Pazifik, die am kommenden Samstag auch die Weltelite der Triathleten nass machen wird. Lena Rock schwamm in dem sehr welligen Salzwasser hervorragende 1:06 Std., womit sie den 199. Platz im 600-köpfigen Starterfeld belegte. Dagmar Matthes stieg nach 1:15 Std. aus dem warmen Meer (Platz 348) und Heiner Uhlmann hatte nach 1:28 Std. als 452. auch wieder Land gesehen. Michael Sanftleben, den noch gewaltiger Jetlag plagte, verzichtete auf diese exzessive Badeeinheit.
Dafür war er aber am Sonntag total fit, um mit seinen Mitstreitern Lena Rock und Heiner Uhlmann die 10 km Strecke des “Path-Run” auf dem Alii-Drive zu laufen. Hier musste die fusskranke Dagmar Matthes passen. Sanftleben bezwang die feucht-heisse Strecke in 46:06 min., was ihm Platz 59 im Feld der 242 Läufer einbrachte und Heiner Uhlmann lief gemeinsam mit Lena Rock nach 55:36 min. über die Ziellinie.
Lena gewann damit sogar ihre Altersklasse. Danach konnte endlich der richtige Urlaub begonnen werden.

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PowerBärs beim Seenlandmarathon

Beim Seenlandmarathon rund um den Brombachsee gingen 3 der jüngeren PowerBärs über 42,195 Kilometer an den Start, allesamt Hauptklassenstarter unter 30 Jahren.
Bei ungewissen Wetteraussichten ging es um 9 Uhr an den Start, zwar war es noch etwas kühl, aber zumindest trocken. Im Laufe des Tages kam dann auch noch die Sonne raus, so dass der Lauf nicht nur landschaftlich schön abgerundet wurde, sondern auch mit gutem, sonnigen Wetter.

Das beste Ergebnis erzielte Peter Strauck mit einer Zielzeit von 03:26:05 und damit dem 3. Platz in der Alterklasse (Gesamt 29.). Direkt darauf folgte Tobias Gruber mit dem 4. Platz in der AK (Gesamt 48.) und einer Zeit von 03:32:17. Etwas abgeschlagen erreichte Florian Adolphi mit 04:19:32 das Ziel seines ersten Marathonlaufes und damit Platz 12 in der Alterklasse (Gesamt 163.).

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3 Powerbärs beim Neumarkter Stadtlauf

Am Sonntag, den 17.09.17 starteten bei etwas kühlen Temperaturen, aber durchaus guten
Laufbedingungen 3 Powerbärs in Neumarkt. Thomas Ilgenfritz betätigte sich im Rahmen eines Trainingslaufes für eine Bekannte als Pacemaker, die zum ersten Mal die 10 km unter einer Stunde absolvierte.

Für Sebastian Krehn und Petra Ilgenfritz stand der Halbmarathon über 2 Runden zu je 10,5 km aufdem Programm. Nach nur wenigen Trainingskilometern war Krehn mit seiner Zeit von 01:37: 51 und einem 8. Platz in der Altersklasse durchaus zufrieden. Petra Ilgenfritz freute sich über einen gelungenen Vorbereitungslauf für den Frankfurt Marathon in 01:45:43. Sie kam als 14. Frau und damit 3. in ihrer Altersklasse ins Ziel.

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PowerBär Philip Pasch qualifiziert sich für die Ironman WM 2018 auf Hawaii

Am 10. September startete PowerBär Philip Pasch beim Ironman Wisconsin in Madison. Dieses Quali-Rennen für den Ironman Hawaii musste Pasch wegen der schriftlichen Klausuren im Rahmen der zweiten juristischen Staatsprüfung an das Ende seiner Wettkampfsaison legen. Die (wichtigere) Vorbereitung auf seine Prüfungsarbeiten machte das Training für den Ironman schwierig, so dass lange nicht klar war, ob er fit genug für ein schnelles Rennen ist.

Ab 6:40 Uhr am Wettkampftag war dann aber keine Zeit mehr für Zweifel. Bei sonnigem Wetter aber noch kühlen Morgentemperaturen, die im Lauf des Tages auf 22 Grad anstiegen, konnte Pasch die 3,86km lange Schwimmstrecke in 1:08 Stunden abschwimmen. Die Rennräder warteten da schon im vierten Stock eines Parkhauses, der über einen Helix erklommen und mit dem Rad heruntergefahren werden musste. Bei der Radstrecke handelt sich laut Veranstalter um die anspruchsvollste aller Ironman-Radstrecken. “Rolling hills” und schlechter Asphalt bereiteten dabei auf den 2 Runden einige Probleme und machten das Rennen hart – aber fair. Schon nach 5 km verabschiedete sich der Tacho und damit ein wichtiger objektiver Anhaltspunkt für das Wettkampftempo. Die Trinkflaschen des Veranstalters waren zu klein für einen normalen Flaschenhalten und verabschiedeten sich auch sehr schnell. Gleichwohl konnte der PowerBär die 180km und 1900 Höhenmeter in 5:12 Stunden bewältigen – ohne zu wissen, auf welcher Position er sich befindet.

Die ersten Laufkilometer des hügeligen Marathons waren sehr einsam, da Philip Pasch erst nach 20 Minuten einen weiteren Mitstreiter sah. Durch die Wendepunkte konnte er jedoch später gut abschätzen, ob “Gefahr” von hinten droht bzw. ob eine Aufholjagd sinnvoll erscheint und er entschied sich für einen konservativen Lauf, der letztlich nach 3:20 Stunden endete.
Im Ziel wartete dann nach 9:50 Stunden die große Überraschung: Platz 2 in der Altersklasse M25 und damit einer der zwei Slots in dieser Altersklasse für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii im nächsten Jahr. Nach dieser Information konnte Pasch (Gesamtplatz 24 und 11. Amateur) die Niederlage gegen seinen Trainingspartner Stephan Weber (9:35 Stunden; Platz 3 M40), der für das Team Memmert startet und sich ebenfalls für Hawaii qualifizierte, sehr leicht verkraften und der 13.10.2018 für den nächsten gemeinsamen Showdown auf dem Alii Drive in den Kalender eingetragen werden.

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PowerBärs beim Triathlon in Podersdorf

Letzten Sonntag sind drei Rednitzhembacher PowerBärs in Podersdorf am Neusiedler See (Österreich) gestartet, darunter auch die Familienstaffel Adolphi über die olympische Distanz. Schon am Samstag hatten Florian Adolphi und Sigi Bischoff bei der Halbdistanz (1,9 – 90 – 21km) Wettkampfluft geschnuppert. Und das auch noch bei angenehmen Temperaturen und trockenen Straßen. Adolphi belegte im Gesamtfeld der 614 Finisher Platz 332 mit seiner Endzeit von 5:15:35 Std. und Bischoff Platz 440 mit 5:34:22 Std.

Am Sonntag wurde es dann aber stürmisch bei kühlen 14 Grad. Florian Adolphi kannte die Schwimmstrecke jetzt schon vom Vortag und kam mit guten 25 Minuten für die 1,5 KM aus dem Wasser. Sein hochmotivierter Vater Gunnar musste auf der ziemlich flachen 39 km Radstrecke von Beginn an vollen Einsatz zeigen. Zunächst führte zwar die Strecke mit Rückenwind weg vom See, ging dann aber im Bogen wieder nach Podersdorf zurück, dann aber gegen den heftigen Wind. Mit sehr guten 1:05 Std. für die 39 KM konnte er schneller als erwartet den Staffelstab (Chip) an seine Frau Beate übergeben, die noch die 10 km Laufstrecke zu meistern hatte, und das mit 57 Minuten auch recht ordentlich erledigte. Mit einer Endzeit von 2:31 Stunden landete die sportliche Familie auf Platz 9 der Mixed-Staffeln.

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