PowerBärs beim München-Marathon

Die Läuferfamilie Ditterich von den Rednitzhembacher PowerBärs war am letzten Sonntag, einem sonnigen Spätsommertag mit Temperaturen um die 22 Grad, beim Marathon-Lauf in München.
Christa Ditterich gönnte sich dabei die volle Marathondistanz von 42,2 km und kam bei ihrem 10. Start in der bayrischen Metropole und ihrem insgesamt 30. Marathonlauf nach 4:27:23 als 49. Ihrer Altersklasse ins Ziel. Ihr Ehegatte Claus begnügte sich mit der halben Distanz und kämpfte sich trotz gezerrtem Oberschenkel mit einer Laufzeit von 2:03:59 über die Finishline.

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Florian Adolphi beim Seenlandmarathon

Zum krönenden Saisonabschluss ging es für Florian Adolphi von den PowerBärs Rednitzhembach nach Pleinfeld zum nifcoKTW Seenlandmarathon.
Im Vergleich zu seinem Start im letzten Jahr, wo er hier seinen ersten Marathon absolvierte, konnte sich Florian, auf der landschaftlich schönen Strecke rund um den Brombachsee, um über eine halbe Stunde verbessern.
Er erreichte in 3:46:34h als 80. der Männer das Ziel.
Die tolle Organisation, die sympathischen und motivierenden PaceMaker und die Stimmung am Wegesrand haben bei Florian auch schon wieder die Lust auf das Rennen im kommenden Jahr geweckt.

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PowerBären beim Halbmarathon in Neumarkt

Am gleichen Tag wie der Berlin Marathon fand in Neumarkt der Helvis Halbmarathon statt. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass die vier startenden PowerBären keinen neuen Weltrekord aufstellten.
Aber dass war auch gar nicht ihr Ziel – mit den erreichten Zeiten brauchen Sie sich auch nicht verstecken – sie sahen es eher als Vorbereitung für den bevorstehenden Halbmarathon in Schwabach.
Christina Müller erreichte mit einer Zeit von 1:51:47 Std. den 8. Platz in der AK.
Bei den Herren war Michael Sanftleben schnellster Läufer mit einer Zeit von 1:42:13 Std. (12. Platz in der AK).
Sebastian Krehn musste kurz vor dem Ziel abreißen lassen und kam 35 Sekunden später mit einer Zeit von 1:42:48 Std. (AK Platz 18) ins Ziel.
Richard Greil erreichte nach 1:52:55 Std. die Ziellinie.

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3 PowerBärs beim Triathlon in Höchstadt

Mit Beate Wiemann, Karlheinz Renner und Florian Adolphi waren 3 PowerBärs beim medwork Triathlon (1,5-40-10) in Höchstadt am Start.
Gestartet wurde das Rennen im Freibad wo die 1,5km Schwimmen auf den 50m Bahnen zu absolvieren waren.
Anschließend, als der Tag endlich zu einem schönen Spätsommertag wurde, ging es dann raus auf die Radstrecke. Diese war mit 400 Höhenmetern auf 40km und einigen Steilkehren auf der Strecke nicht ganz ohne, dennoch oder gerade deswegen konnten die 3 PowerBärs hier ihre Radstärke ausspielen und jeder konnte einen tollen Radsplit hinlegen. Auch der abschließende 10km – Lauf bescherte den 3 Helden dann noch einige Höhenmeter.
Bei strahlendem Sonnenschein und sehr angenehmen 25 Grad konnten sich Beate Wiemann (2:38:51 Std.) und Karlheinz Renner (2:23:30 Std.) jeweils über den zweiten Platz ihrer Altersklasse freuen. Für Florian Adolphi (2:42:42 Std.) steht der 10. Platz seiner AK zu Buche.

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PowerBär beim Hofmühl Halbmarathon in Eichstätt

Über 300 Läufer verschlug es zum Hofmühl Halbmarathon anlässlich des Eichstätter Volksfestes. Einer der Läufer auf der Halbmarathondistanz war der PowerBär Florian Adolphi.
Trotz regnerischem und kühlem Wetters herrschte, dank zahlreicher Zuschauer und mehrerer Kapellen, auch auf der Laufstrecke Volksfeststimmung.
Organisatorisch wurde an alles gedacht, so gab es während des Laufes sowohl Wasser, Cola, Iso-Drinks, als auch Bananen. Im Ziel wurde es noch besser, für jeden war etwas dabei: Belegte Brote, Laugenstangen, Obst, Kuchen und Brownies.
Abgesehen von der guten Verpflegung und der tollen Stimmung konnte Florian Adolphi mit 1:40:56h eine für ihn gute Zeit laufen und landete damit auf Rang 105 von 246 männlichen Startern.

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Triathlon in Gerardmer – nichts für Weicheier

Das PowerBärs Ehepaar Monika und Michael Löwl gönnte sich heuer zum 2. Mal diesen Wettkampf der etwas härteren Art : In Gerardmer, inmitten der Vogesen, findet jährlich am 1. Septemberwochenende ein Triathlonfestival statt, das es wahrlich in sich hat. Über die sogenannte XL-Strecke müssen 1.900 Meter im wunderschön gelegenen See geschwommen werden – bei über 20 Grad Wassertemperatur trotz einiger Prügeleien noch der angenehmste Teil dieses Dreikampfes. Dann folgen 3 Radrunden mit jeweils 630 Höhenmetern, insgesamt 93 km mit 1.700 Höhenmetern – immer bergauf oder bergab, nur gut 5 km am Seeufer sind einigermaßen flach. Wer sich da Rekordzeiten vornimmt, liegt falsch – hier geht’s ums nackte Überleben. Das gilt auch für die hügelige Laufstrecke von 21,1 km, die in 3 Runden um den See führt.
Bei relativ angenehmen Temperaturen von 12 – 20 Grad, später am Tag sogar darüber, kämpften sich die beiden Büchenbacher am Nachmittag ins Ziel.
Michael Löwl durfte nach 6:41:39 Std. (Rang 889), seine Gattin Monika nach 7:32:20 Std. (Platz 1.254) die wohlverdienten Finisher-SOCKEN entgegennehmen.

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PowerBärs Rednitzhembach holen 2 Altersklassensiege in Beilngries

Beim Sprinttriathlon in Beilngries (750m-22km-5km) starteten mit Beate Wiemann, Karlheinz Renner und Bernd Hilneder drei PowerBären bei 16 Grad und Nieselregen.
Beate Wiemann gewann ihre AK mit einer Gesamtzeit von 1:13:58 Std. (Gesamtplatz 10 bei den Damen). Ebenso gewann Karlheinz Renner die Alterklassenwertung nach 1:05:34 Std. (Rang 12 bei den Herren). Bernd Hilneder belegte mit einer Zeit von 1:11:31 Std. den 9. Platz in der AK. (Gesamt 60)
Auch das Ehepaar Ditterich war mitten im Wettkampfgeschehen. Hier gewann Christa die interne Familienwertung mit 1:25:55 Std. (Platz 8 ihrer AK) gegen Ehemann Claus, der 1:27:24 Std. unterwegs war (Platz 14 seiner AK).

Auf der olympischen Distanz startete Gabi Ehemann und belegte mit einer Zeit von 2:27:40 Std. den 3. Platz in der Alterklasse (Gesamtplatz 17 im Damenfeld).

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PowerBärin Kerstin Schumann beim Triathlon in Bautzen

Kerstin Schumann von den PowerBärs Rednitzhembach startete in ihrer sächsischen Heimat – beim Knappenman XL am Dreiweiberner See bei Bautzen über die Triathlon – Mitteldistanz (1,9-90-21). Bei genialem Wettkampfwetter, teils sonnig, teils wolkig, mit 20 – 24 Grad begann sie dieses Rennen in Erinnerung an ihre erste Mitteldistanz (im Jahr 2009).
Mit ihrem 26. Gesamtrang (6. AK-Platz) in einer Zeit von 5:27:02 Std. war sie zum Saisonabschluss sehr zufrieden.

PowerBärs auf Alpen-Radtour ab Turin

Die 8 Radfreunde Willi Braun, Heiner Uhlmann, Gunnar Adolphi, Manfred Braun, Ulli Ziegler, Joe Suljewic, Michael Sanftleben und Bernd Lohmüller von den Rednitzhembacher PowerBärs, verstärkt durch Radfreund Josch Kneifel aus Nürnberg, sind von ihrer diesjährigen Alpentour zurück.

Wie im Vorjahr fuhren Manfred Braun, Heiner Uhlmann und Joe Suljewic den Begleitbus mit den 9 Bikes samt großem Gepäck zum Startort nach Lombardore (nahe Flughafen Turin-Caselle), die restlichen 6 Mitglieder des lustigen Radteams flogen mit der Lufthansa ein.

Das „TOUR“-Magazin Nr. 3/2017 war schuld am 1. Teil der geplanten Route:

Unter dem Titel „Wege in die Einsamkeit“ waren da die Täler (Valle Po, Varaita, Maira, Grana, Stura) und Passhöhen (Colle di Sampeyre, Morti/Fauniera, Prato Nevoso) des südlichen Piemont beschrieben worden. Diese nur Insidern bekannten Übergänge sind kaum auf der Landkarte zu entdecken, dank „TOUR“ und „QuälDich“ konnten sie aber doch gefunden und bezwungen werden. Allerdings war das nicht immer leicht, hatten sie doch kilometerlange Durchschnitts-Steigungen von 14-15 %.

Die erste Nachmittagsetappe am Donnerstag, 9.8. (die „Einflieger“ hatten eine Stunde Verspätung) beginnt bei sonnigen 30 Grad in Lombardore gegen 15:00 Uhr und führt teils auf einsamen Neben- aber leider auch auf vielbefahrenen Hauptstrassen über 90 km (mit 1.700 Höhenmetern) nach Giaveno. Dabei darf nach einer 1-stündigen Regenpause  in einem Gartencenter (Willi’s Plattfuß kam genau zur richtigen Zeit)  als erster Pass der Colle del Lys (1.311m) bezwungen werden.

Beim ersten feucht-fröhlichen Pizzaessen in der Kneipe neben unserem Quartier muss u.a. eine Flasche Limoncello dranglauben – und Willi fährt kurz vor Mitternacht mit dem Treppenlift hoch in sein Zimmer.

Da Ulli am 1. Tag auch schon einen Platten hat, deutet sich da schon eine „Tour de Pannen“ an (am Ende der Tour stehen 6 Platten, eine defekte Schuhplatte, 2 aufgerissene Mäntel, ein lockerer Steuersatz, ein defekter Umwerfer, dauerknarzende Bikes von Bernd und Joe, Bernd’s schlauchfressendes Vorderrad und zum traurigen Ende noch das abgerissene Schaltauge im Protokoll).

Von Giaveno starten wir an einem wolkenlosen Freitag bei genialen 22-28 Grad zunächst eine flache (und langweilige) Einrolltour bis Saluzzo. In Cavour haben wir den Einstieg in einen „total überflüssigen Hügel“ (Zitat Gunnar) nicht gefunden, da war’s schon ganz schön heiß. In Venasca im Valle Varaita ist Mittagspause und dann war Schluss mit lustig : Ab Sampeyre geht’s  fast 2 Stunden lang teilweise sehr knackig und auf schlechtem Asphalt hoch zum Colle di Sampeyre (2.284m). Dort oben ist’s dann ganz schön windig und kühl. Ulli hat den Bus schon ins Quartier in Stroppo gefahren und kommt uns auf der Straße durch die berüchtigte Elva-Schlucht entgegen, die aber in katastrophalem Zustand ist. So fahren wir ins Tagesziel auf der etwas besseren Variante hinunter und genießen nach 135 km und 2.700 HM einen kleinen Vorabend-Imbiss am Bus mit diversen Radlerhalben. Das Abendessen im Quartier ist dann (fast) zu viel.

Am Samstag früh rollen wir das wunderschöne Valle Maira bei kühlen, wolkenlosen 15 Grad talauswärts über San Damiano nach Dronero, dann geht’s nach Montemale bei schon sehr warmen 28 Grad gut 300 Höhenmeter steil rauf und nach Valgrana ins gleichnamige Tal wieder runter. Nach Pradleves ist’s noch flach und weitere 5 km bachaufwärts  halbflach – aber dann geht’s zur Sache : fast durchgängig 12-15 % Steigung bis zum Kloster Castelmagno (1.760m), wo wir im „Biergarten“ Mittag machen. Entgegen unseren Hoffnungen und Wünschen wird es nachmittags nicht flacher. Steil geht es weiter (zum Schluss in leichtem Nebel) zum landschaftlich grandiosen Colle dei Morti (2.481m), auch als Colle della Fauniera bekannt.

Nach einem Zwischenstopp auf dem Colle d’Esischie (2.370 m) mit einem Fausto Coppi Denkmal radeln wir die letzten gut 100 Höhenmeter zum Morti. Nachdem wir auch die Pantani-Skulptur gewürdigt haben, geht es runter ins Valle Stura, Die Abfahrt von 25 km ist ein wahrer Traum : fast autofrei, relativ guter Straßenbelag und atemberaubende Landschaften (wer einen Blick dafür hatte). Am Ortseingang von Cuneo machen wir noch Kaffeepause und rollen nach 120 km (mit 2.800 HM) in unser tolles 3-Tages Quartier „EREMES“.

Zum Abendessen in der empfohlenen und sehr guten Pizzeria Capri wandern wir in die Stadtmitte; einen Absacker genießen wir anschließend unter den Arkaden der Via Roma.

Am Sonntag, unserem 4. Radtag, cruisen wir (bei idealem Wetter, sonnig, bewölkt, 32 Grad im Tal, 18 auf den Höhen) auf dem TOUR-Vorschlag „Ligurische Höhen“ (120km mit 2.300 HM), eine Runde wie eine große 8 : Auf wunderbaren Mini-Sträßchen zum Santuario Vicoforte (Kirche mit der größten elliptischen Kuppel der Welt – wahrlich beeindruckend), dann von Fontane die versteckte Auffahrt hoch zur Skistation Prato Nevoso (1.608m) – wieder mal sehr steil, vor allem die letzten 5 km. Beim Mittagessen wurden wir dann ganz schön gemolken – die Radler und die Pasta waren überteuert. Dafür war die rauschende Abfahrt über Frabosa Sottana dann wieder die Schau. Über Mondovi, Pianfei, Beinette kommen wir wieder „heim“ nach Cuneo. Zum Abendessen gehen wir zur Vorabend-Absacker-Kneipe (leider ein Flop, die erwarteten Häppchen kamen nicht).

Der Montag bescherte uns dann einen wetterbedingten Ruhetag. Beim Anrollen zur Santuario di Sant’Anna sind wir schon nach 45 Minuten zur Umkehr gezwungen. Temperatursturz, Sturm und schwarze Wolken treiben uns zurück nach Cuneo, wo Heiner dann auch noch von einer unaufmerksamen Autofahrerin vom Rad geholt wird (ging glimpflich aus).  Nur 33 km und 300 HM können wir deshalb radeln.

Nach langem Fußmarsch zum Supermarkt können wir dann endlich das geplante Picknick besorgen, das wir sehr gewissenhaft (bei erneutem Sonnenschein) im Garten unseres B+B genießen. Anschließend gemeinsame Meditationsstunde im Rasen. Und Abendessen in der bewährten Pizzeria Capri – wieder sehr gut.

Am 6. Tag (Dienstag) wartet mit dem Col d’Agnel (2.746m) der höchste Punkt unserer Tour auf uns – und eine weitere hammerharte Etappe mit 113 km und 3.400 Höhenmetern. Zunächst rollen wir bei tollem Wetter von Cuneo Richtung Nord/Nordwest, fast immer auf guten Radwegen und kleinen Nebenstraßen (Joschi’s Treck sei Dank !!). Bei Busca führt ein kleines Asphaltband über Lemma steil zur Santuario di Valmala (1.380m), einer Wallfahrtskirche, in der gerade Gottesdienst ist. Nach der Abfahrt ins Varaita-Tal geht es zunächst moderat über Melle und Sampeyre nach Casteldelfino (toller Picknick-Platz am Fluß). Dann wird’s aber wieder ernst, die letzten 22 km zum Agnel werden immer steiler, die letzten 8 km selten unter 10 %. Außerdem regnet’s und graupelt’s ab 2.100m für ca. 30 min. und es wird ganz schön frisch – und neblig. Damit können wir leider von einem der höchsten asphaltierten Alpenpässe die beschriebene traumhafte Schönheit nicht zu 100 Prozent genießen, aber wir ahnen sie. Die Abfahrt auf französischer Seite (nach Umziehen im Bus) ist nach wenigen Höhenmetern wieder trocken und sonnig. Unser Hotel Le Guilazur in Ville-Vieille ist das Negativ-Highlight dieser Tour – total abgewohnt und überteuert.

Am Mittwoch, 15.8. haben wir einen weiteren Traumtag mit wolkenlosem Himmel. Über das beeindruckende Chateau Queyras geht es zur Einmündung der Straße von Guillestre, an der gerade die Führenden des „Embrunman“ hochdonnern. Zur Casse Déserte und zum Col d’Izoard (2.222m) begleiten wir weitere Triathleten auf der halbseitig gesperrten Straße. Erst nach der rauschenden Abfahrt in die Stadt Briancon nehmen die Athleten dann eine andere Route. Beim lockeren Anstieg zum Col du Lautaret (2.058m), wo wieder ein herrlicher Picknickplatz auf uns wartet, begeistert schon das geniale Bergpanorama und zum Col du Galibier (2.646m) hoch wird es noch geiler.

Dann rollt es nur noch abwärts bis zum Etappenziel Valloire, das nach 95 km und 2.600 HM erreicht ist. Das geniale Abendmenü im nahegelegenen „Chalet des Saveurs“ mit sehr netten Wirtsleuten (Mutti kocht, Vati serviert) wird gekrönt durch die kostenlose „INFUSION“ (5 Flaschen Schnaps zum Degustieren – da bleibt’s oft nicht bei einem).

Donnerstags steigt unsere Route zunächst leicht an zum Col du Telegraphe (1.565m), dann führt die rasante Abfahrt nach St. Michel-de-Maurienne. Weiter leicht ansteigend nach Modane, dann bei wieder sonnigen 27 Grad über Aussois auf herrlicher Nebenstraße nach Lanslebourg-Mont-Cenis. Über dem Col du Mont Cenis (2.084m) pfeift uns ein strenger Wind entgegen, der erst bei Willi’s Picknickplatz oberhalb des Stausees nachlässt. Nach der tollsten Abfahrt dieser Tour sind wir zurück in Italien – mit 30 Grad im kleinen Städtchen Susa – nach 100 km und 2.200 HM. Das gewählte Quartier „Casa per ferie San Francesco“, ein ehemaliges Franziskanerkloster, ist der absolute Hit – wie auch die altrömischen und mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten (mehrere uralte Kirchen, Augustus-Bogen, römische Therme, Porta Savoia u.a.) – und das geniale Abendmenü in der „Osteria della Marchesa“ (sensationelles Fisch- oder Fleischmenü). Beim Heimweg ins Kloster regnet es überraschenderweise.

Am Freitag erwischen wir trotz gegenteiliger Wetterprognosen einen weiteren Tag mit brauchbarem bis gutem Radlwetter. Aber die Runde von Susa (503 m) über den fast autofreien Colle delle Finestre (2178 m) zieht den mittelfränkischen Radhelden die letzten Körner aus den Waden. Satte 1.750 Höhenmeter müssen auf 18 km überwunden werden – die letzten 8 davon auf  Naturwegen und Schotter. Dass da der Giro d’Italia schon drüber gegangen sein soll, ist kaum zu glauben. Auch für den Kopf sind die Schotterpassagen eine gewaltige Herausforderung – in der Gegend rumschauen ist nicht……..

Umso größer ist die Genugtuung, es nach insgesamt 95 km mit 2.700 HM geschafft zu haben (auch der Col de Sestriere mit 2.035m wollte noch gemeistert werden). Über Oulx rollen wir nach Susa zurück. Ein zweites Abendmenü (nicht mehr ganz so üppig wie am Vorabend) ist (bei Dauerregen) die verdiente Belohnung.

Und zum Abschluss am Samstag ein letzter genialer Tag mit sonnigen 30 Grad. Bernd fährt unseren Kleinbus direkt nach Lombardore und fliegt heim. Die restliche Mannschaft pedaliert das Susa-Tal bei erstaunlich wenig Verkehr bis Avigliana, dann kommt der letzte ernst zu nehmende Anstieg zum Kloster „Sacra di San Michele“ (962m). Das Kloster diente neben anderen als Kulisse für die Verfilmung von Umberto Ecos Der Name der Rose. Über den Colle Braida (1.007m) düsen wir wieder runter zum See von Avigliana, wo wir Hamburger essen und Willi mit Heiner kurz baden geht. Nach dem Eisessen in Cirié sind wir dann auch am Endziel unserer Reise – Lombardore.

Und das nach weiteren 115 km und 1.300 HM. Der Swimmingpool im Agriturismo Campofelice kommt bei der Hitze wie gerufen. Dort müssen auch die letzten Radler-Bottles dranglauben – soll ja nichts umkommen.

Insgesamt haben wir in diesen 10 Tagen wieder über 1.000 km und  22.000 Höhenmeter hinter uns gebracht.

Am Sonntag früh werden Willi, Gunnar, Ulli, Mitch und Josch von Joe und Heiner ins Zentrum von Turin gefahren – zum Stadtbummeln. Die 3 Kutscher Manne, Joe und Heiner bringen bis 20:00 Uhr das gesamte Tourgepäck samt Bikes zurück nach Büchenbach (fast zeitgleich mit den „Heimfliegern“).

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